Fußball Bundesliga
Hoeneß: "Wir haben gute Gründe stolz zu sein"

Manager Dieter Hoeneß hat die Finanzpolitik von Hertha BSC Berlin auf der Mitgliederversammlung am Montagabend verteidigt. Der Verein war zuletzt wegen Schulden in Höhe von 44 Mill. Euro in die Kritik geraten.

Auf der mit Spannung erwarteten Mitgliederversammlung am Montagabend hat Manager Dieter Hoeneß von Hertha BSC Berlin die Finanzpolitik des Bundesligisten verteidigt. "Wir haben gute Gründe, uns trotz einiger Rückschläge zu freuen und stolz zu sein", sagte der 53-Jährige. Zuletzt war der Verein wegen eines neuen Schuldenstandes von 44 Mill. in die Kritik geraten.

Hoeneß erklärte, dass mit dem neuen Finanzkonzept die angestrebte Liquiditätssicherung für die kommenden Jahre erreicht worden sei. Bestandteil des neuen Planes sei auch gewesen, dass Hoeneß und Geschäftsführer Ingo Schiller Teile ihrer Bezüge gestundet hätten, "da wir an die Zukunft von Hertha glauben", wie Hoeneß sagte.

Laut Schiller erreiche die Verschuldung in diesem Sommer zwar einen Höchstwert von 48,9 Mill. Euro, doch bis zum 2010 solle die Summe der Verbindlichkeiten auf 20,1 Mill. Euro gesenkt werden. Der Etat für die kommende Saison betrage 62,3 Mill. Euro, dem stünden Aufwändungen in Höhe von 63,8 Mill. Euro gegenüber.

Neuer Sponsor bringt 24 Mill. Euro

Nicht ohne Stolz verwies Hoeneß auf den Vertrag mit dem neuen Hauptsponor (Deutsche Bahn), der bis 2009 rund 24 Mill. Euro in die Hertha-Kasse spült: "Das ist der 50-fache Wert der Summe, die wir von unserem ersten Hauptsponsor erhalten haben, als ich bei Hertha vor zehn Jahren angetreten bin."

Im Vorfeld befürchtete Angriffe einer oppositionellen Gruppe blieben aus. Die Forderung, einen Antrag auf Abwahl des Aufsichtsrates auf die Tagesordnung zu nehmen, wurde von der 854 Mitglieder zählenden Versammlung abglehnt. Nur 190 Mitglieder stimmten für den Antrag.

© SID

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