Fußball Bundesliga
HSV erringt Justiz-Erfolg gegen Schwarzhandel

Der HSV hat im Kampf gegen den Schwarzhandel einen Erfolg vor Gericht errungen. Nach einer einstweiligen Verfügung darf ein Reiseveranstalter keine Tickets des Vereins verkaufen.

Bundesliga-Spitzenreiter Hamburger SV hat einen Justiz-Erfolg gegen den Schwarzmarkthandel errungen. Das Landgericht Hamburg nahm eine einstweilige Verfügung des HSV an, die es einem gewerblichen Anbieter von Fußballreisen untersagt, Tickets des Vereins weiterzuverkaufen.

Um den Schwarzmarkt zu stoppen, hat der HSV die Eintrittskarten personalisiert; sie gelten nur noch für berechtigte Inhaber, deren Namen auf der Eintrittskarte handschriftlich durch den Inhaber selbst eingetragen ist. Der Verein sieht nun die Wirksamkeit des Verbotes zum Weiterverkauf gegen überhöhte Preise und auf nicht autorisierten Online-Plattformen gerichtlich bestätigt.

Als nächsten Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel hat der HSV beim Landgericht eine weitere Unterlassungsklage gegen den Plattformbetreiber eingereicht, der nach eigenen Angaben etwa 1 000 Tickets pro Bundesliga-Spieltag zu weit überhöhten Preisen (115 Euro für einen Stehplatz HSV - Bayern München) anbietet.

© SID

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