Fußball Bundesliga
Ismael schießt gegen Hitzfeld

Bayern Münchens Verteidiger Valerien Ismael hat in der französischen Sport-Tageszeitung L'Equipe Trainer Ottmar Hitzfeld attackiert. "Ich bin sauer auf ihn. Mein Problem ist er", wird der Franzose zitiert.

Der FC Bayern München hat sich den bevorstehenden Weggang von Abwehrspieler Valerien Ismael sicherlich geräuschloser vorgestellt. Der Franzose zeigte sich jedoch im Gespräch mit der Sport-Tageszeitung L'Equipe verbittert und schoss verbale Giftpfeile in Richtung Trainer Ottmar Hitzfeld ab. "Ich glaube nicht, dass Hitzfeld mir noch eine Chance geben würde. Er zählt nicht mehr auf mich. Ich bin sauer auf ihn. Mein Problem ist er. Ich hätte eine Chance verdient gehabt", so der frühere Bremer.

Konkret wirft der Routinier dem Trainer vor, ihn beim 3:2-Sieg am 25. September im Uefa-Cup-Spiel bei Roter Stern Belgrad trotz der Verletzung von Daniel Van Buyten und Martin Demichelis nicht einmal ins Aufgebot berufen zu haben. Iasmael: "Mit 32 bin ich zu alt, um auf der Bank zu sitzen."

Eine Rückkehr nach Frankreich schließt er aus, sondern will in der Winterpause einen Verein finden, "der an der Spitze mitspielt". Die Bayern hatten angekündigt, Ismael bei einem Wechsel keine Steine in den Weg legen zu wollen.

Der ehemalige Bremer, der sich im August 2006 das Schien- und Wadenbein gebrochen hatte und seither um den Anschluss kämpft, ist nach seiner langen Verletzungspause bei den Bayern nur noch Verteidiger Nummer vier hinter Lucio, Demichelis und van Buyten. Letzterer hat sich trotz seiner Reservistenrolle in der laufenden Saison klar zum deutschen Rekordmeister bekannt.

© SID

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