Fußball Bundesliga
Kein Sieger beim Torfestival in Stuttgart

In einer turbulenten Partie teilten sich der VfB Stuttgart und Hertha BSC Berlin die Punkte: Stuttgarts Mario Gomez sorgte mit seinem Treffer zum 3:3 für den Schlusspunkt in einem abwechslungsreichen Spiel.

Der VfB Stuttgart steckt mit Trainer Giovanni Trapattoni weiter in der Krise. Drei Tage nach dem Aus im DFB-Pokal bei Zweitligist Hansa Rostock kam der VfB in der Bundesliga nicht über ein 3:3 (0:1) gegen Hertha BSC Berlin hinaus und rangiert nach dem elften Spieltag damit weiter im Mittelfeld. Danijel Ljuboja (52.) sowie die eingewechselten Cacau (66.) und Mario Gomez (84.) trafen für die Schwaben. Die Treffer für Hertha erzielten Ellery Cairo (8.) unter gütiger Mithilfe von VfB-Ersatzkeeper Dirk Heinen sowie Nando Rafael (67.) und Marcelinho (76.).

Vor 40 000 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion zeigte der VfB in der ersten Halbzeit einmal mehr eine schwache Vorstellung. Vor allem der Spielaufbau war mangelhaft. Zu allem Überfluss patzte Heinen, der den grippekranken Timo Hildebrand im Tor vertrat, als er einen Schuss von Cairo von der Strafraumgrenze zum 0:1 durch die Hände gleiten ließ.

Die Berliner, die erneut ohne die verletzten Mittelfeldspieler Gilberto und Yildiray Bastürk auskommen mussten, konzentrierten sich danach auf eine stabile Defensive und gelegentliche Entlastungsangriffe über Marcelinho. Auf der Gegenseite konnte der VfB die Gäste zunächst nicht ernsthaft in Gefahr bringen. Ein Schuss von Christian Tiffert (3.) sowie ein Freistoß von Ludovic Magnin (13.) waren sichere Beute von Hertha-Keeper Christian Fiedler. Einen Treffer von Tiffert (32.) erkannte Schiedsrichter Dr. Felix Brych (München) wegen einer Abseitsstellung zu Recht nicht an.

Im Vergleich zum 2:3 im DFB-Pokal in Rostock hatte Trapattoni, der neben Hildebrand auch auf den rotgesperrten Dänen Jon Dahl Tomasson verzichten musste, seine Startelf auf vier Positionen verändert. Diesmal erwischte es Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, den "Trap" trotz ansteigender Form überraschend zunächst auf die Bank verbannt hatte. Für Unverständnis sorgte zudem die Auswechslung von Kapitän Zvonimir Soldo zur Halbzeit. Allerdings kamen die Schwaben wesentlich engagierter aus der Kabine. Zunächst scheiterte der eingewechselte Jesper Grönkjaer (48.) an Fiedler, doch vier Minuten später war der Hertha-Keeper gegen den aus kurzer Distanz einschiebenden Ljuboja ohne Abwehrchance. Kurz darauf hätte der Serbe per Kopf für die Führung sorgen können.

© SID

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