Fußball Bundesliga
Lepsch kritisiert eigene Nachwuchsförderung

Cottbus-Präsident Ulrich Lepsch hat sich kritisch zur eigenen Nachwuchsarbeit geäußert: "Dafür, dass wir so viel Geld in die Nachwuchsförderung stecken, kommt da zu wenig raus".

Präsident Ulrich Lepsch von Energie Cottbus hat Kritik an der eigenen Nachwuchsarbeit geäußert. "Dafür, dass wir so viel Geld in die Nachwuchsförderung stecken, kommt da zu wenig raus", teilte er im Interview der Lausitzer Rundschau mit. Es sei eigentlich eine Pflichtaufgabe, die Nachwuchsförderung zu refinanzieren, indem pro Saison ein oder zwei Spieler in die erste Mannschaft rücken, meinte Lepsch und regte an, bei der Auswahl der Talente strenger auszusieben.

Zugleich kündigte er satten Überschuss für das Geschäftsjahr 2007 an. "Wir müssen drei Mill. Euro Steuern bezahlen, da kann man hochrechnen, wie die Gewinne aussehen", so der Präsident. 2006 waren bereits 1,28 Mill. Euro übrig geblieben, der Klub ist seitdem schuldenfrei und plant für die kommende Saison mit einem Etat von 23 Mill. Euro.

Kritik übte Lepsch am Verkauf der Lederhosenauszieher-Shirts nach dem 2:0-Erfolg gegen Rekordmeister Bayern München: "Die Aktion fand ich nicht gut. So etwas können wir uns nicht anmaßen. Das haben wir aber auch intern ausgewertet." Die 3 000 Shirts waren binnen kürzester Zeit vergriffen.

© SID

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