Fußball Bundesliga
Nowotny-Klage abgeschmettert

Die Auszahlung von 7,7 Mill. Euro, welche Jens Nowotny gerichtlich von Bayer Leverkusen erzwigen wolllte, kann sich der Bundesliga-Profi abschminken. Das Landgericht Köln wies die Klage des 31-Jährigen ab.

Erst verspielte Jens Nowotny das Vertrauen von Bundesligist Bayer Leverkusen, jetzt handelte sich der ehemalige Nationalspieler die zweite juristische Niederlage gegen seinen Noch-Arbeitgeber innerhalb weniger Wochen ein. Das Landgericht Köln wies in Abwesenheit des 31-Jährigen die Klage seiner Beraterfirma GTS, die seinem Onkel Georg Bischoff gehört, gegen den Bundesligisten auf Zahlung einer Restsumme in Höhe von etwa 7,7 Mill. Euro ab. Das Gericht sah die Provisionsvereinbarung aus dem Jahr 2002, nach der Nowotny angeblich ein Handgeld von zehn Mill. Euro zugesagt worden war, als nichtig bzw. nicht mehr wirksam an.

Im September hatte Nowotny, der trotz laufenden Vertrages bei Bayer bis 2008 vom Spielbetreieb suspendiert ist, bereits einen Prozess vor dem Arbeitsgericht verloren, in dem er auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall geklagt hatte. Nach der neuerlichen Pleite vor Gericht gilt es als wahrscheinlich, dass sich Bayer und Nowotny vorzeitig trennen werden.

© SID

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