Fußball Bundesliga
Ribery: "Ich will weg"

Das Gerangel um Franck Ribery geht in die nächste Runde. "Ich habe mich entschieden: Ich will weg", erklärte der Superstar. Bayerns lapidare Antwort: "Franck bleibt".

Fußball-Star Franck Ribery will Bayern München verlassen und zum spanischen Rekordmeister Real Madrid wechseln. "Ich habe mich entschieden: Ich will weg", wird der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler am Donnerstag in der französischen Sporttageszeitung L'Equipe zitiert. "Es wird Real sein - oder gar nichts", fügte Ribery an.

Rummenigge: "Franck bleibt"

Karl-Heinz Rummenigge reagierte gelassen auf die Ankündigung des Franzosen. "Wir gehen ganz entspannt mit der Geschichte um. Ich interpretiere die Aussage von Franck so: Entweder Real oder nichts. Und da ist unsere klare Antwort: nichts. Haben Sie uns unruhig erlebt? Wir sind nicht unruhig. Franck bleibt", sagte der Vorstandsvorsitzende der tz (Freitagausgabe).

Ribery fehlt beim Nachmittagstraining

Zu einer weiteren Stellungnahme waren die Münchner nicht bereit. "Von Seiten des FC Bayern gibt es dazu keine Reaktion. Uli Hoeneß hat zu diesem Monopoly-Spiel am Mittwoch bereits alles gesagt", sagte Bayern-Sprecher Markus Hörwick am Donnerstagmittag. Ribery indes brach am Donnerstag das Vormittagstraining nach rund 45 Minuten ab - offiziell wegen einer Blase an der Ferse. Bei der zweiten Einheit am Nachmittag fehlte er komplett.

Manager Uli Hoeneß hatte das Veto gegen einen Verkauf des Ausnahmekönners beim Trainingsauftakt der Münchner am Mittwoch erneut bestätigt. "Es gab die ein oder andere Anfrage aus Madrid von höchster Stelle. Aber es gibt die klare Aussage, dass wir Franck in München behalten wollen."

Hoeneß bekräftigt Veto

Eine kleine Hintertür ließ Hoeneß aber offen. "Nur wenn jemand ganz verrückte Dinge machen wollte, werden wir uns damit befassen", sagte der Bayern-Macher. Die kolportierten 50 Mill. Euro Ablöse für Ribery, die Madrid bisher angeblich zu zahlen bereit ist, fallen allerdings laut Hoeneß nicht in diese Kategorie. Für diesen Preis will der Manager "nicht einmal den Telefonhörer abheben".

© SID

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