Fußball Bundesliga
Schalke hat fünften Sieg in Serie vor Augen

Mit zwei Partien wird der 15. Spieltag am heutigen Sonntag abgerundet. Schalke 04 will in Nürnberg mit dem fünften Sieg in Serie einen weiteren Schritt Richtung Herbstmeisterschaft machen. Aachen empfängt Frankfurt.

"Schweigen ist Gold" - das alte Sprichwort haben sich die Profis des Bundesligisten Schalke 04 in den letzten Wochen zu Herzen genommen. Seitdem die "Knappen" keine Interviews mehr geben, läuft es rund in Gelsenkirchen. Heute Abend (17.00 Uhr/live bei arena) sind die Schalker zu Gast beim 1. FC Nürnberg und wollen mit dem fünften Sieg in Serie einen weiteren Schritt Richtung Herbstmeisterschaft machen. Trainer Mirko Slomka warnt seine Mannen aber bereits vor: "Wir müssen uns strecken, um oben zu bleiben."

Lincoln auf der Bank

Die Spitzenposition verteidigen will der Schalker Coach in Franken ohne Spielmacher Lincoln. Der Brasilianer, der beim Sturm auf Platz eins in den vergangenen Wochen ebenso verletzt fehlte wie mehrere andere Stammspieler, muss in Nürnberg auf die Ersatzbank. "Er hat selbst gemerkt, wie gut die Mannschaft zuletzt funktioniert hat", berichtete Slomka.

Beim mühsamen 2:1 vor einer Woche gegen den VfL Bochum hatten die Schalker ohne ihren Mittelfeldstar im 4-3-3-System vor der Pause deutlich besser gespielt als in der zweiten Hälfte mit Lincoln und nur noch zwei Stürmern. "Es geht nicht um Lincoln", betonte Slomka, der den Brasilianer trotz der Pfiffe der eigenen Fans nach dessen schwachem Comeback demonstrativ als "idealen Passgeber" gelobt hatte. "Wir haben trotz vieler Ausfälle bewiesen, dass wir einen sehr guten Kader haben."

Bordon kehrt zurück

Lincolns Landsmann Marcelo Bordon kehrt dagegen nach auskuriertem Muskelfaserriss sofort in die Anfangsformation zurück. Für den Kapitän muss der Uruguayer Dario Rodriguez aus der Innenverteidigung weichen. Mittelfeldspieler Fabian Ernst, der wegen einer Schambein-Entzündung fünf Wochen gefehlt hatte, wird den verletzten Zlatan Bajramovic (Wadenzerrung) ersetzen.

In Nürnberg trifft Schalke auf die zweitbeste Abwehr der Liga. Die fränkischen Remiskönige, die schon neunmal unentschieden spielten, haben nach nur einem Sieg aus den letzten zwölf Spielen die Tabellenspitze längst aus den Augen verloren. "Wir müssen mit einem Auge immer nach unten schauen. Wir dürfen nicht so vermessen sein und vergessen, wo wir herkommen", sagte Sportdirektor Martin Bader. Am dritten Spieltag war der "Club" noch Tabellenführer.

Frankfurt gehen die Stürmer aus

Im zweiten Sonntagspiel muss Uefa-Cup-Teilnehmer Eintracht Frankfurt bei Alemannia Aachen ohne den verletzten Torjäger Ioannis Amanatidis (Bänderriss im Sprunggelenk) auskommen. Da ohnehin schon Michael Thurk verletzt fehlt, steht Trainer Friedhelm Funkel nur noch Naohiro Takahara als einziger Stürmer zur Verfügung. "Wir können jeden Spieler ersetzen", meinte Funkel: "Es ist auch denkbar, Alexander Meier Stürmer spielen zu lassen."

© SID

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