Fußball Bundesliga
Schlaudraff tatsächlich auf Bayern-Einkaufzettel

Manager Uli Hoeneß hat bestätigt, dass Meister Bayern München Interesse an Nationalspieler Jan Schlaudraff hat. Vor dem Saisonende ist der Stürmer von Alemannia Aachen für den Titelverteidiger allerdings nicht zu haben.

Manager Uli Hoeneß von Rekordmeister Bayern München hat die Katze aus dem Sack gelassen. Der Titelverteidiger ist tatsächlich an einer Verpflichtung von Nationalspieler Jan Schlaudraff interessiert. Entsprechende Gerüchte bestätigte Hoeneß am Donnerstag in der Bild-Zeitung. "Ja, wir haben Interesse", sagte der Bayern-Macher. Gerne würde man den Nationalspieler schon im Winter an die Isar holen, ergänzte Hoeneß, "wenn er nur zu haben wäre. Aber das scheint ja nicht der Fall zu sein."

"Ein Wechsel im Januar ist vom Tisch"

Dass Schlaudraff die Alemannia erst im Sommer und dann für die festgeschriebene Ablösesumme von einer Million Euro verlassen darf, hat dessen Berater Manfred Schulte im kicker erneut unterstrichen. "Ein Wechsel im Januar ist vom Tisch. Es war immer klar, dass es dazu erst nach der Saison kommen soll", sagte Schulte.

Neben den Bayern hat auch Werder Bremen sein Interesse an Schlaudraff öffentlich bekundet. Außerdem sollen der VfB Stuttgart, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen um ihn buhlen. "Wir stehen mit mehreren guten Klubs in Verhandlungen für einen Wechsel im Sommer", sagte Schulte.

Abgang von dos Santos und Karimi möglich

Die Bayern schaffen indes wohl schon in der Winterpause Platz im Kader für den möglichen Neuzugang. Nach Bild-Informationen soll Mittelfeldspieler Julio dos Santos dann an den Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg ausgeliehen werden. Außerdem sollen sich die "Wölfe" um die Dienste von Bayern-Profi Ali Karimi bemühen. Beide Spieler saßen zuletzt meist nur auf der Bank; Hoeneß hatte unlängst angekündigt, zumindest dos Santos ausleihen zu wollen.

© SID

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