Fußball Bundesliga
Streit kritisiert Löw und hakt Nationalelf ab

Albert Streit von Eintracht Frankfurt hat in einem Zeitungsinterview indirekt Nationaltrainer Joachim Löw kritisiert. Streit sieht seine Leistungen nicht genügend gewürdigt und hakt das Thema Nationalmannschaft ab.

Albert Streit, Mittelfeldspieler von Bundesligist Eintracht Frankfurt, hat indirekt Bundestrainer Joachim Löw kritisiert. "In England haben viele Spieler gefehlt, ich war trotzdem nicht dabei. Das hat mir gezeigt, dass ich dort nicht gebraucht werde und meine Leistungen nicht anerkannt werden", erklärte Streit in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Rhein-Main-Sport) und stellte verbittert fest: "Für mich ist es unmöglich, in die Nationalmannschaft zu kommen, also habe ich es abgehakt."

Der 27-jährige Streit hatte in den ersten beiden Saisonspielen der Eintracht starke Leistungen geboten, war aber für das Länderspiel der DFB-Elf am vergangenen Mittwoch gegen England im neuen Wembley-Stadion (2:1) nicht nominiert worden. Bereits während der Hinrunde der vergangenen Runde hatte sich der eigenwillige Offensivspieler, der schon beim 1. FC Köln, VfL Wolfsburg und VfB Stuttgart spielte, Hoffnungen auf die Nationalmannschaft gemacht.

Eine Entscheidung über seine Zukunft sei nach dem Wechseltheater mit Schalke 04 in der Sommerpause indes noch nicht gefallen. Streit: "Jeder weiß inzwischen, dass ich eine Ausstiegsklausel habe. Im nächsten Sommer kann ich für eine Million Euro Ablöse gehen. Ob ich gehe, steht nicht fest." Streits Wechsel von der Eintracht zu Schalke war im Juli geplatzt, weil sich beide Seiten nicht über die Höhe der Ablösesumme einigen konnten. Der in Bukarest geborene Streit hat in Frankfurt noch einen Vertrag bis 30. Juni 2009.

© SID

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