Fußball Bundesliga
Streit zieht es in Richtung Bremen

Die Aussicht auf eine Verdopplung seines Gehalts auf rund zwei Mill. Euro sowie die Teilnahme an der Champions League sind für Albert Streit Argumente genug, die Frankfurter Eintracht Richtung Bremen zu verlassen.

Für den abwanderungswilligen Mittelfeldspieler Albert Streit von Eintracht Frankfurt ist Titelaspirant Werder Bremen die erste Adresse für einen Wechsel. "Werder Bremen hat eine Mannschaft von sehr hoher Qualität. Dort zu spielen, wäre reizvoll. Ich hoffe nur, dass Heribert Bruchhagen eine vernünftige Ablöse für mich nennt", sagte Streit vor dem Gastspiel in Bremen am Samstag (15.30 Uhr) der Frankfurter Rundschau.

Der Vertrag von Streit bei den Hessen läuft noch bis Ende Juni 2009. Nach dem öffentlichen Zerwürfniss mit Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel erhielt Streit von Eintracht-Boss Bruchhagen die Option, bei entsprechender Ablösesumme den Verein vorzeitig verlassen zu können. Die Ablöse soll bei vier Mill. Euro liegen.

Doch für Streit ist nicht der Zwist mit Funkel oder die fehlende sportliche Perspektive mit der Eintracht, sondern vor allem die Verdoppelung seines Salärs auf rund zwei Mill. Euro pro Jahr ausschlaggebend. "Die Chance, dass ich bei der Eintracht bleibe, ist gering. Natürlich geht es auch ums Geld", meinte der 27-Jährige.

Noch sei über einen Wechsel an die Weser laut Streit aber keine Entscheidung gefallen. Auch Bremens Sportchef Klaus Allofs wollte sich zu der Personalie vor dem Spiel am Samstag gegen Frankfurt nicht äußern. "Wir kommentieren das vor dem Spiel gegen die Eintracht nicht", meinte Allofs. Neben Bremen sollen auch der Hamburger SV, der VfB Stuttgart und Schalke 04 an einer Verpflichtung des gebürtigen Rumänen interessiert sein.

© SID

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