Fußball Bundesliga
Torreiches Remis zwischen Berlin und Bochum

Hertha BSC Berlin und der VfL Bochum haben sich am zwölften Bundesliga-Spieltag 3:3 (1:2) unentschieden getrennt. Pantelic, van Burik und Neuendorf trafen für die Berliner, Gekas und zweimal Misimovic für den VfL.

Hertha BSC Berlin hat in einem schon verloren geglaubten Spiel zumindest noch einen Punkt erkämpft. Das Team von Trainer Falko Götz erreichte nach einem 1:3-Rückstand gegen den abstiegsbedrohten VfL Bochum noch ein 3:3 (1:2) und bleibt in der laufenden Saison im Olympiastadion ungeschlagen. Die Westfalen verpassten ihren ersten Sieg in der Hauptstadt seit 16 Jahren und den zweiten Auswärtserfolg in Serie. Der umstrittene VfL-Trainer Marcel Koller, der am Samstag 46 Jahre alt wurde, kann nach einer guten kämpferischen Leistung seines Teams dennoch durchatmen.

Vor der schlechtesten Bundesliga-Kulisse seit drei Jahren (29 104 Zuschauer) erzielten der Grieche Theofanis Gekas (38.) mit seinem vierten Saisontreffer und Zvjezdan Misimovic (45./48.) die Tore für die Gäste. Marko Pantelic mit einem spektakulären Heber (9.), Dick van Burik (58.) und Andreas Neuendorf (80.) trafen für die Berliner. VfL-Abwehrspieler David Pallas (86.) sah in der 86. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Hertha mit Kampfgeist

Hertha, das neben Spielmacher Yildiray Bastürk (Wadenbeinprellung) auch Josip Simunic (Innenbandanriss) verzichten musste, verhinderte mit viel Kampfgeist die erste Heimniederlage seit dem 2. Mai 2006. Bei nasskaltem Winterwetter hatten die Berliner dabei selbstbewusst und mit der deutlich besseren Spielanlage begonnen.

Die Bochumer Doppelbesetzung im zentralen defensiven Mittelfeld mit Thomas Zdebel und Christoph Dabrowski umgingen die Berliner mit schnellem und direktem Flügelspiel. Höhepunkt der Überlegenheit war der sehenswerte Heber von Pantelic, mit dem er in der neunten Minute seinen achten Saisontreffer markierte.

Gastgeber zu siegessicher

Fatalerweise schaltete Hertha im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurück, und Bochum erarbeitete sich erste Chancen. Zwei Fehler des äußerst schwachen Sofian Chahed sorgten noch vor der Pause für die beiden Tore von Gekas und Misimovic. Auch nach der Pause setzte sich der Hertha-Schlendrian zunächst fort. Misimovic sorgte mit einem sehenswerten Freistoß in der 48. Minute für die 3:1-Führung der Gäste.

Hertha-Trainer Falko Götz reagierte auf den Rückschlag und brachte in der 54. Minute in Ellery Cairo für Verteidiger Malik Fathi einen offensiven Spieler. Hertha wurde wieder etwas druckvoller und kam in der 54. Minute zum Anschlusstreffer. Nach einer sehenswerten Vorarbeit von Gilberto köpfte van Burik ungehindert ein. Auch nach dem 2:3 blieben die Berliner weiter am Drücker, schnürten die Bochumer zeitweise in deren Hälfte ein und wurden durch Neuendorfs Treffer belohnt.

© SID

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