Fußball Bundesliga
Trapattoni spricht Klartext

Der ehemalige Coach des VfB Stuttgart, Giovanni Trapattoni, hat sich gegen seine Rolle als Sündenbock für die sportliche Talfahrt der Schwaben gewehrt. "Seit ich weg bin, sind sie den Berg runtergerutscht", so "Trap".

Der italienische Star-Trainer Giovanni Trapattoni wehrt sich nach wochenlangem Schweigen gegen seine Rolle des Sündenbocks für die sportliche Misere bei Bundesligist VfB Stuttgart. Der 67 Jahre alte "Maestro" macht vielmehr das Präsidium um VfB-Boss Erwin Staudt für die anhaltenden Probleme der Schwaben verantwortlich.

"Wenn Ex-Fußballer an der Macht gewesen wären wie Dieter Hoeneß in Berlin, wäre ich nicht entlassen worden. Falko Götz arbeitet immer noch und hat jetzt Erfolg", sagte Trapattoni in einem Interview mit der Sport Bild. Er sei "davon überzeugt", dass die Mannschaft mit ihm besser dastünde, als unter dem neuen Trainer Armin Veh: "Seit ich weg bin, haben sie Skier angezogen und sind den Berg immer weiter runtergerutscht." Derzeit liegen die Stuttgarter vier Punkte hinter einem Uefa-Cup-Platz.

Absolut kein Verständnis zeigte "Trap" für die Kritik an seinen Trainingseinheiten. Die VfB-Profis Markus Babbel und Timo Hildebrand hatten das körperlich wenig intensive Training für den unzureichenden Erfolg unter Trapattoni verantwortlich gemacht. "Mit Trapattoni gab es im Gegensatz zu anderen Trainern keine Verletzten. Spieler sind fast immer Egoisten. Sie müssen sich hinter jemandem verstecken können", meinte Trapattoni.

© SID

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