Fußball Bundesliga
Werder zeigt KSC die Grenzen auf

Werder Bremen hat den Abstand auf die Tabellenspitze am 13. Spieltag verringert. Die Hanseaten landeten einen deutlichen 4:0 (2:0)-Erfolg gegen Aufsteiger Karlsruher SC. Diego (2), Hugo Almeida und Naldo trafen.

Ein Doppelschlag von Diego hält Werder Bremen in der Bundesliga weiterhin im Titelrennen. Der brasilianische Nationalspieler brachte die Hanseaten mit zwei Toren in der 25. und 45. Minute beim verdienten 4:0 (2:0) gegen Neuling Karsruher SC auf die Siegerstraße. Der Aufsteiger musste sich zwar nach sechs Spielen ohne Niederlage erstmals wieder geschlagen geben, bestätigte aber zumindest in der ersten Halbzeit die guten Leistungen der vergangenen Wochen.

Vor 39 669 Zuschauern im Weserstadion ließ Diego bei beiden Treffern seine Extraklasse aufblitzen. Beim Führungstor schlenzte er den Ball aus 20 Metern Entfernung über den zu weit vor seinem Gehäuse stehenden KSC-Ersatzkeeper Jean-Francois Kornetzky ins Tor. 20 Minuten später schloss er einen sehenswerten Alleingang nach Vorarbeit des Dänen Daniel Jensen zum 2:0 ab. Mit seinem siebten Saisontreffer erhöhte der Portugiese Hugo Almeida in der 66. Minute auf 3:0. Zehn Minuten später stellte der Brasilianer Naldo schließlich den Endstand her.

Vier Tage nach der enttäuschenden Leistung bei der 1: 2-Niederlage in der Champions League bei Lazio Rom zeigten sich die Hanseaten deutlich verbessert. Auch ohne Torjäger Boubacar Sanogo und Nationalspieler Torsten Frings beherrschten die Norddeutschen nach Startschwierigkeiten in den ersten 20 Minuten mehr und mehr das Spielgeschehen. Das zweite Diego-Tor Sekunden vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer aus Siegmertshausen war dabei so viel wie eine Vorentscheidung.

Etwa eine halbe Stunde lang hielt die Mannschaft von Trainer Edmund Becker passabel mit, doch je länger die Partie dauerte, desto mehr erlahmte der Widerstand. Dabei mussten auch die Bremer ihrem kräfteraubenden Auftritt in der "Königsklasse" Tribut zollen, man merkte ihnen in der Schlussphase konditionelle Probleme an.

Dennoch geriet der sechste Heimsieg hintereinander niemals in Gefahr. Durch diesen Erfolg rückt das Team von Coach Thomas Schaaf bis auf einen Zähler an Tabellenführer Bayern München heran.

© SID

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