Fußball Bundesliga
Wolf: "Gott sei Dank ist es noch nicht vorbei"

Mit dem Erreichen des "Abstiegs-Endspiels" gegen den VfL Wolfsburg hat der 1. FC Kaiserslautern sein erstes Ziel erreicht. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft", freute sich Trainer Wolfgang Wolf im Interview.

Sein erstes Ziel hat der 1. FC Kaiserslautern erreicht: Am kommenden Samstag haben es die "Roten Teufel" selber in der Hand, mit einem Sieg gegen den VfL Wolfsburg den Klassenerhalt perfekt zu machen. "Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie sich diese Möglichkeit erkämpft hat", meinte Trainer Wolfgang Wolf im Interview.

Frage: "Herr Wolf, Sie haben seit ihrer Amtsübernahme auf das so genannte Abstiegsendspiel beim VfL Wolfsburg hingearbeitet. Jetzt kommt es wirklich so. Wie ist Ihre Gefühlslage, nachdem ihr Team nun am letzten Spieltag die Klasse aus eigener Kraft halten kann?"

Wolfgang Wolf: "Gott sei Dank ist es noch nicht vorbei. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie sich diese Möglichkeit erkämpft hat."

Frage: "Sind Sie nicht auch ein bisschen traurig, dass es trotz der Führung nicht zum Sieg gegen die Bayern gereicht hat und die Mannschaft damit nun in Wolfsburg gewinnen muss?"

Wolf: "Wichtig ist nur, dass wir noch die Chance haben. Jetzt werden wir uns noch mal alle zerreißen."

Frage: "Sie haben zuletzt den Begriff Herzschmerzfinale geprägt. Welche Bedeutung hat es, dass es für Sie gegen Ihren Ex-Klub geht?"

Wolf: "Das spielt überhaupt keine Rolle. Für mich zählt nur, mit dem FCK den Klassenerhalt zu schaffen. Diese Mannschaft hat den Klassenerhalt verdient."

Frage: "Wie erklären Sie sich die Wandlung beim FCK?"

Wolf: "Ich setze konsequent auf die jungen Spieler, das macht sich bezahlt. Die Mannschaft hat zum dritten Mal in Folge in der gleichen Formation begonnen. Sie ist immer besser eingespielt und wird immer disziplinierter. Zudem zeigen die Jungs keine Nerven, und sie haben einmal mehr bis zur Selbstaufgabe gekämpft."

Frage: "Halil Altintop, Fabian Schönheim und Sebastian Reinert mussten ausgewechselt werden. Glauben Sie, dass die Drei in Wolfsburg auflaufen können?"

Wolf: "Der Halil ist ein absolut guter Junge. Er hat schon in der Pause signalisiert, dass er Wadenkrämpfe hat. Aber er hat länger durchgehalten als es eigentlich möglich war. Fabian hatte Kreislaufprobleme und bei Sebastian besteht der Verdacht auf einen Bänderriss im Sprunggelenk. Aber so wie ich ihn kenne, wird er sich tapen lassen. Dann geht es raus, und wir werden unsere Möglichkeit nutzen."

© SID

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