Fußball Bundesliga
Zidan und Andreasen kehren nach Bremen zurück

Zum Abschluss des 26. Bundesliga-Spieltages kehren die verlorenen Söhne Mohamed Zidan und Leon Andreasen heute mit dem FSV Mainz nach Bremen zurück. Borussia Mönchengladbach reist mit neuem Mut nach Leverkusen.

Mohamed Zidan und Leon Andreasen sind die Protagonisten des Mainzer Aufschwungs in der Rückrunde. In der Winterpause verpflichteten die Rheinhessen das Duo von Werder Bremen, zum Abschluss des 26. Bundesliga-Spieltages kehren beide heute Abend (17.00 Uhr/live bei arena) an die Weser zurück. Im zweiten Spiel treffen die Uefa-Pokal-Helden von Bayer Leverkusen auf Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.

Seit 13 Jahren konnten die Borussen nicht mehr beim Werksklub gewinnen, der zudem erst am Mittwoch im Uefa-Cup beim 3:0 gegen RC Lens seine aktuelle Top-Form bewies und auf dem besten Wege ist, sich auch in diesem Jahr für den internationalen Wettbewerb zu qualifizieren.

Luhukay setzt auf Offensive

Gladbachs Coach Jos Luhukay aber verbreitet naturgemäß Optimismus: "Wir wollen gewinnen, deshalb spielen wir offensiv." Mit nur fünf Punkten und einem Sieg ist sein Team die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga, letztlich der Grund für die "Rote Laterne". "Uns darf es nichts ausmachen, ob wir zuhause oder auswärts spielen", hat Luhukay erkannt, in dessen erstem Spiel auf der Borussenbank es in Bielefeld den bislang einzigen Dreier in der Fremde gab.

Der Mainzer Andreasen ist gerade für die dänische Nationalmannschaft für das Testspiel gegen Deutschland am 28. März nominiert worden. Lohn für seine herausragenden Leistungen beim FSV. Seit der 23-Jährige dort rackert, hat die Elf von Trainer Jürgen Klopp kein Spiel verloren, bei der Niederlage in Aachen war Andreasen gesperrt.

Andreasens ungewohnte Rolle im Mittelfeld

Dabei ist er in Mainz im Mittelfeld aktiv, wurde von Klopp von der Position in der Innenverteidigung umgeschult, die er in Bremen spielen musste. "An Mittelfeld habe ich gar nicht gedacht, ich habe mich gefragt, wie das klappen soll, aber mit Training und Testspielen kam die Eingewöhnung", erzählt der Däne.

Gut möglich, dass er auf der neuen Position auch seine Rückkehr nach Bremen einleitet. Andreasen ist schließlich nur ausgeliehen, seine Zukunft entscheidet sich im Sommer. Auch deshalb verliert er kein böses Wort über Werder und hat sich für einen eventuellen Torerfolg auch ein Jubelverbot auferlegt: "Ich gehöre Bremen und habe nichts gegen den Klub oder die Leute."

Ob Zidan das genauso macht, wird man möglicherweise am Sonntag sehen. Der 24-Jährige ist im Winter endgültig nach Mainz gewechselt und mit 2,8 Mill. Euro der Mainzer Rekordeinkauf. Der Stürmer, der manchmal wie ein großes Kind durch die Welt läuft, eckte mit seiner unbekümmerten und manchmal auch undisziplinierten Art einfach zu oft beim Meisterschaftskandidaten Bremen an.

"Manchmal passt es eben einfach nicht, wodurch auch immer", meinte Trainer Thomas Schaaf, der den Gegner ausdrücklich lobt: "Sie haben wieder zu ihrem Kombinationsspiel gefunden, und zwei Spieler von Werder haben maßgeblich dazu beigetragen.

© SID

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