Fußball Champions League
Barcelona erhört Werders Gebete

Mit einer grandiosen Torgala und der Schützenhilfe des FC Barcelona hat Werder Bremen doch noch das erhoffte Wunder in der Champions League geschafft und ist zum zweiten Mal nach 2004 in das Achtelfinale eingezogen.

HB BREMEN. Während der Fußball-Bundesligist mit dem 5:1 (3:0) gegen Panathinaikos Athen seine Pflichtaufgabe erfüllte, holte Barcelona bei Udinese Calcio mit dem 2:0 (0:0) den für Bremen entscheidenden Erfolg. Gemeinsam mit dem spanischen Meister qualifizierte sich Werder (7 Punkte) als Zweiter der Gruppe C für die K.o.-Runde. Udinese Calcio (7) muss sich als Dritter mit dem Uefa-Cup-Platz trösten. „Das ist super. Die Mannschaft ist belohnt wurde und hat verdient das Achtelfinale erreicht. Sensationell“, meinte Werder-Manager Klaus Allofs.

Vor 38 000 Zuschauern begannen die Bremer sofort an dem „Wunder von der Weser“ zu arbeiten. Durch einen verwandelten Foulelfmeter des überragenden Johan Micoud (2.) gingen sie früh in Führung. Nach dem Doppelpack von Hugo Valdez (28./31.) innerhalb von drei Minuten hatte der Bundesliga-Dritte seine Pflicht erfüllt. Der wiedergenesene Miroslav Klose (51.) erhöhte kurz nach der Pause noch auf 4:0. Der Gegentreffer durch Nasief Morris (53.) war letztlich nur ein Schönheitsfehler. Danach blieb das Warten auf das Ergebnis aus Italien. In der 85. Minute kam endlich die erlösende Nachrichten vom 1:0 von Barca in Udine. Später erneut Jubel beim 2:0 von Barcelona in Udine. Torsten Frings (90.+1) machte den denkwürdigen Europapokal-Abend mit dem 5:1 perfekt.

„Wir sind überglücklich. Wir wussten, wenn wir unsere Aufgabe erfüllen, können wir noch hoffen“, meinte Torjäger Klose. Nur wie der Europapokal-Abend gefeiert werden soll, wusste er noch nicht: „Wir sind eine spontane Mannschaft. Uns fällt sicher etwas ein.“

Dabei begann der Tag der Bremer wenig verheißungsvoll. Nach einer Untersuchung am Morgen war Mittelfeldspieler Tim Borowski wegen Leistenbeschwerden ein Einsatz untersagt worden. Auch der Brasilianer Naldo fehlte weiter wegen einer Schulterblessur. Stürmer Ivan Klasnic stand nach seiner Blinddarmoperation vor fünf Wochen wegen Trainingsrückstandes ebenfalls nicht im Kader.

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