Fußball Champions League
Bayern trifft auf den FC Porto

Auf dem Weg ins Champions-League-Finale am 6. Juni in Berlin muss der FC Bayern München den FC Porto aus dem Weg räumen. Der VfL Wolfsburg bekommt es in der Europa League abermals mit einem italienischen Verein zu tun.
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DüsseldorfMachbares Los für den FC Bayern München: Der deutsche Fußball-Rekordmeister trifft im Viertelfinale der Champions League auf den Tabellenzweiten der portugiesischen Liga, den FC Porto. Das hat die Auslosung am Mittag im schweizerischen Nyon ergeben. Die Bayern treten am Mittwoch, 15. Mai, zunächst in Portugal an. Das Rückspiel findet am Dienstag, 21. April, in München statt.

„Ich denke, es hätte schlimmer kommen können. Wir sind mit der Auslosung zufrieden, aber müssen natürlich aufpassen“, sagte Thomas Müller. Und Kapitän Philipp Lahm ergänzte: „Porto hat seine Klasse gezeigt und ist souverän ins Viertelfinale eingezogen. Aber wir sind beim FC Bayern und wollen ins Halbfinale.“

Die Europapokalbilanz des FC Bayern gegen Porto ist mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage positiv. Die Niederlage war allerdings besonders schmerzhaft. Die Bayern verloren 1987 in Wien das Endspiel im Europapokal der Meister, dem Vorgängerwettbewerb der Champions League, mit 1:2.

„Wenn Du bei der Auslosung schon anfängst, zu rechnen, ist es meistens so, dass auf dem Spielfeld ein anderes Ergebnis rauskommt, als Du vorher gerechnet hast. Ich glaube, dass Bayern München 1987 im Finale auch der Favorit war. Wir werden mit Bescheidenheit und Demut, aber auch mit einem gesunden Selbstbewusstsein in die Spiele gehen“, sagte Matthias Sammer, Sportvorstand der Münchener.

Das Topspiel im Viertelfinale ist die Neuauflage des Endspiels von 2014 zwischen Titelverteidiger Real Madrid und dem Lokalrivalen Atlético Madrid. Die weiteren Paarungen lauten: Paris St. Germain gegen FC Barcelona und Juventus Turin gegen AS Monaco.

Das Halbfinale wird am 5./6. und 12./13. Mai ausgetragen. Das Endspiel findet am 6. Juni im Berliner Olympiastadion statt.

Auch die Europa League-Viertelfinals wurden am Mittag ausgelost. Der VfL Wolfsburg muss zunächst zuhause gegen den SSC Neapel ran. Der Bundesliga-Zweite hatte sich im Achtelfinale gegen den früheren Champions-League-Sieger Inter Mailand durchgesetzt.

Der FC Sevilla erwartet Zenit St. Petersburg. Der ukrainische Klub Dnjpropetrovsk fordert den belgischen Tabellenführer FC Brügge heraus. Und Mario Gomez und der AC Florenz messen sich mit dem ukrainischen Serienmeister Dynamo Kiew.

Gespielt wird am 16. und 23. April. Polens ehemaliger Nationalkeeper Jerzy Dudek, Botschafter der Finalstadt Warschau, zog die Kugeln.

Victor Fritzen
Victor Fritzen
Handelsblatt / Freier Mitarbeiter

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