Fußball Champions-League
Kampf um die letzten Achtelfinal-Tickets

Im ersten Teil des letzten Champions-League-Spieltags heute (20.45 Uhr) herrscht noch in zwei Gruppen Hochspannung. Sowohl in der Schalke-Gruppe als auch in Gruppe H haben noch mehrere Teams Achtelfinal-Chancen.

Für 16 Mannschaften steht heute der letzte Champions-League-Spieltag (20.45 Uhr/live bei Premiere) der Gruppenphase auf dem Programm. Während es im ersten Spiel von Real Madrid nach der Trainerentlassung von Coach Wanderley Luxemburgo gegen Olympiakos Piräus um nichts mehr geht und sich der Titelverteidiger FC Liverpool mit dem FC Chelsea lediglich um den Gruppensieg streitet, herrscht noch in zwei Gruppen Hochspannung.

In Gruppe E muss der FC Schalke beim 17-maligen italienischen Meister AC Mailand um den Einzug ins Achtelfinale zittern. Auch der niederländische Titelträger PSV Eindhoven hat im Kampf um die zwei freien Plätze noch ein Wörtchen mitzureden. Mit einem Heimsieg gegen Fenerbahce Istanbul wäre der PSV sicher in der Runde der letzten 16.

Glasgow Rangers wollen historischen Erfolg

Auch in Gruppe H ist Spannung garantiert. Der schottische Rekordmeister Glasgow Rangers kann mit einem Sieg gegen den uneinholbaren Tabellenführer Inter Mailand den zweiten Platz sichern und damit als erstes schottisches Team den Einzug in die K.o.-Runde der "Königsklasse" schaffen. Sollten die Rangers das Achtelfinale nicht erreichen, dürfte die Zeit von Coach Alex Mcleish auf der Trainerbank abgelaufen sein. Die Rangers haben mit nunmehr neun Spielen ohne Sieg in der Liga die längste Negativserie in der 132-jährigen Vereinsgeschichte aufgestellt und liegen bereits 17 Punkte hinter dem Stadtrivalen Celtic. Klubchef David Murray hat seinem Coach ein Ultimatum bis Mitte Dezember gestellt. Nur wenn die Lage der Mannschaft sich bis dahin deutlich verbessert, bleibt Mcleish im Amt.

Inter-Coach Roberto Mancini will seinem gefährdeten Kollegen aber keinen Gefallen tun. "Es geht um die Ehre. Wir wollen auch in Glasgow gewinnen", meinte der Italiener. Von einer Niederlage der Schotten würden der slowakische Meister Artmedia Bratislava oder der 20-malige portugiesische Titelträger FC Porto profitieren, die im zweiten Spiel der Gruppe aufeinandertreffen.

© SID

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