Fußball Champions-League
Werder-Tormaschine produziert auch in Sofia

Mit dem höchsten Auswärtssieg seiner Champions-League-Geschichte hat Bundesliga-Tabellenführer Werder Bremen in der „Königsklasse" seine Chance auf das Erreichen des Achtelfinals gewahrt. Die Hanseaten kamen beim weiterhin punktlosen Tabellenschlusslicht Lewski Sofia zu einem leichten 3:0 (3:0)-Sieg.

BREMEN. Die Bremer haben mit sieben Zählern im Fernduell mit Tabellenführer FC Chelsea und Titelverteidiger FC Barcelona weiter eine passable Ausgangsposition in Gruppe A. Sie rückten hinter den Briten und vor dem Titelverteidiger aus Spanien sogar auf Platz zwei, der den Verbleib in der Fußball-Königsklasse sichern würde. Der dritte Platz und damit das Überwintern im Europacup ist Werder jedenfalls nicht mehr zu nehmen.

„Man spielt ja nicht Champions League, um den Uefa-Cup zu erreichen“, sagte Trainer Thomas Schaaf vor den abschließenden Spielen gegen das mit zehn Punkten führende Chelsea (22. November) und Barcelona (5. Dezember). Der Titelverteidiger kam im heimischen Stadion Camp Nou nur zu einem 2:2 gegen den englischen Meister und rutschte mit fünf Zählern hinter Werder (sieben Punkte) auf den dritten Tabellenplatz ab.

Werder startete vor 25 368 Zuschauern selbstbewusst mit der selben Aufstellung wie beim 6:1-Kantersieg in Mainz. Aber neben Nationalspieler Tim Borowski fehlten weiterhin auch die gleichfalls verletzten Christian Schulz, Mohamed Zidan und Patrick Owomoyela. Sofia musste auf Angreifer Valeri Domowtschijski und kurzfristig auch Georgi Petkow verzichten. Der Stammkeeper wurde von Nikolaj Mihailow ersetzt, der schon ein Länderspiel gemacht hat und es seinem berühmten Vater und Großvater damit gleichgetan hat.

Doch der 18-Jährige wurde zur Achillesferse der Gastgeber und zur Lachnummer. In der 33. Minute rutschte ihm ein eigentlich harmloser Rückpass von Lucio Vagner über den Spann ins eigene Tor. Und auch beim dritten Bremer Treffer durch Frings (37.) machte der Youngster nicht den sichersten Eindruck, was ihm Pfiffe der eigenen Fans und die Auswechslung gegen den ein Jahr älteren Mitrew einbrachte.

An Baumanns Treffer nur zwei Minuten nach der Führung freilich konnte Mihailow nichts ändern. Der Werder-Kapitän stand allein und vollendete die Eckball-Hereingabe von Frings eiskalt. Der „heimliche Kapitän“ hatte schon die erste Chance herausgearbeitet, die Aaron Hunt allerdings in der 10. Minute nicht nutzen konnte. Auch Vranjes (28.) traf nur das Außennetz.

Seite 1:

Werder-Tormaschine produziert auch in Sofia

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%