Fußball DFB
DFB weiht erstes Mini-Spielfeld ein

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Mittwoch an einer Mainzer Grundschule das erste von 1 000 geplanten Mini-Spielfeldern eröffnet. Die Plätze sollen Kinder und Jugendliche zum Sporttreiben animieren.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am Mittwoch in Mainz das erste Mini-Spielfeld eröffnet und somit den Startschuss gegeben zu dem Großprojekt, in dessen Rahmen insgesamt 1 000 Fußballplätze für Kinder und Jugendliche gebaut werden sollen. Einen Tag vor dem Beginn des 39. ordentlichen DFB-Bundestages in der Mainzer Rheingoldhalle gaben DFB-Präsident Theo Zwanziger, die zweimalige Weltmeisterin Renate Lingor und die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen den Platz an der Heinrich-Mumbächer-Grundschule im Mainzer Stadtteil Bretzenheim frei.

"Wir wollen den Fußball an der Basis verbessern und den Kindern an den Schulen Bewegungsmöglichkeiten geben", erklärte Zwanziger nach der Einweihung: "Wenn alle Anlagen stehen, dann werden wir in jedem Fußballkreis mindestens einen Platz haben. Wenn sich die Initiative bewährt und wir finanziell dazu in der Lage sind, dann muss bei der Zahl 1 000 auch nicht Schluss sein."

Das DFB-Präsidium hatte vor einem halben Jahr den Bau der Mini-Spielfelder, deren Errichtung den DFB insgesamt 23 Mill. Euro kostet, beschlossen. Alle 1 000 Mini-Spielfelder, die aus den Mitteln des Überschusses der WM 2006 finanziert werden, sollen laut Zwanziger im September 2008 fertig sein. Der DFB-Präsident plant nach der Fertigstellung der 13 auf 20 Meter großen Plätze mehrmals pro Jahr bundesweite Aktionstage auf den Anlagen.

Seit dem 1. August können sich Schulträger, Schulen und Sportvereine auf der Internetseite des Verbands (www.dfb.de) um den Bau eines Mini-Spielfelds bewerben. Bislang haben sich rund 3 500 Interessenten gemeldet. Die Bewerbungsphase endet am 31. Oktober.

© SID

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