Fußball DFB
Niersbach nennt Vorgehen des Kartellamtes "absurd"

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach hat die Durchsuchungen der DFB-Zentrale durch das Bundeskartellamt erneut kritisiert: "Ich kann das nur absurd nennen."

Die Verfahrensweise des Bundeskartellamtes hat Wolfgang Niersbach, Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), erneut scharf kritisiert. "Wir machen eine Weltmeisterschaft, wir schaffen ein neues deutsches Image, und dann steht das Kartellamt mit einem Durchsuchungsbefehl vor der Tür. Ich kann das nur absurd nennen", sagte Niersbach in einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung. Am 26. Februar dieses Jahres hatten Ermittler die DFB-Zentrale in Frankfurt/Main durchsucht.

Die Aktion wurde im Rahmen eines gegen DFB und der Deutschen Fußball Liga (DFL) eingeleiteten Ordnungswidrigkeiten-Verfahrens wegen "des Verdachts wettbewerbsbeschränkender Absprachen" durchgeführt. Zudem geht es um das neue Modell der DFL für die Zentralvermarktung der Medienrechte der Bundesliga ab der Saison 2009.

"Wenn das Kartellamt in seiner Grundauffassung Recht hat, dass der DFB und die DFL Konkurrenten sind wie Mercedes und Audi, dann ist im Fußball jahrzehntelang falsch gearbeitet worden. Da werden plötzlich Dinge in Frage gestellt, die über Jahrzehnte bestens funktioniert haben", erklärte Niersbach weiter.

Zuletzt standen nach DFB-Angaben sowohl die Austragung des DFB-Pokals sowie die Länderspiele gegen Weißrussland in Kaiserslautern am 27. Mai und gegen Serbien in Gelsenkirchen am 31. Mai auf der Kippe.

© SID

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