Fußball DFB
Pezzaiuoli löst Stöber ab

Marco Pezzaiuoli ist der neue Trainer der U16-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Der 38-Jährige löst Bernd Stöber ab, der in Zukunft in der Trainer-Aus- und Weiterbildung tätig sein wird.

Bernd Stöber ist nicht mehr Trainer der U16-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Das teilte der Verband am Montag mit. Stöber wird sich künftig ausschließlich in der Trainer-Aus- und Weiterbildung engagieren. Sein Nachfolger ist der 38-jährige Marco Pezzaiuoli, der einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieb.

Der 54-jährige Stöber, seit 1987 in DFB-Diensten und damit dienstältester Coach des Verbandes, wird nach der Neukonzeption der Trainer-Ausbildung an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln eine leitende Position übernehmen. "Dass wir uns in der Trainer-Aus- und Fortbildung immer weiter entwickeln müssen, um den internationalen Anforderungen gerecht zu werden, entspricht genau meinem Selbstverständnis", sagte Stöber nach den Gesprächen mit DFB-Sportdirektor Matthias Sammer und Wolfgang Niersbach, dem DFB-Direktor Teammanagement.

Stöber soll gemeinsam mit Sammer die Umstrukturierung der Lehrinhalte bei der Trainer-Ausbildung verantwortlich vorantreiben. Mit der Einstellung von Pezzaiuoli als Stöber-Nachfolger hat Sammer die personellen Veränderungen im DFB-Trainerstab für die kommende Spielzeit abgeschlossen. Damit wurde auch erstmals seine Konzeption realisiert, dass die mit ihren Nachwuchsteams in Länderspielen geforderten Fußball-Lehrer keine anderen Verpflichtungen in der Trainer-Ausbildung wahrzunehmen haben.

Sammer: "Überall gutes Zeugnis"

Pezzaiuoli ist derzeit noch Absolvent der Fußball-Lehrer-Ausbildung an der Hennes-Weisweiler-Akademie. Bislang war er unter anderem als Jugendkoordinator und Assistenztrainer beim Karlsruher SC sowie als Coach beim südkoreanischen Profiklub Samsung Blue Wings tätig. "Ob in der Nachwuchsarbeit, im Amateurfußball oder im Ausland - überall wurde Marco ein gutes Zeugnis ausgestellt", lobte Sammer den neuen U16-Trainer Pezzaiuoli.

Auch Pezzaiuoli freut sich auf eine neue Herausforderung. "Seit geraumer Zeit ist eine Aufbruchstimmung in der Betreuung der Junioren-Nationalmannschaften zu spüren. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass dieser Weg konsequent und erfolgreich fortgesetzt wird", erklärte der 38-Jährige.

© SID

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