Fußball DFB-Pokal
Mönchengladbach und Leverkusen verabschieden sich

Für zwei weitere Bundesligisten sind in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen unterklassige Teams gescheitert. Borussia Mönchengladbach unterlag in Osnabrück 1:2, Leverkusen in Duisburg 2:3 nach Verlängerung.

Ein Doppelschlag von Addy Menga hat Borussia Mönchengladbach im DFB-Pokal den K.o. versetzt. Der Kongolese erzielte in der 17. und 58. Minute beide Treffer zum 2:1 (1:1)-Erfolg des VfL Osnabrück gegen die zwei Klassen höher spielenden Rheinländer.

Vor 18 500 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke setzte sich damit die chronische Auswärtsschwäche der Gladbacher fort. Nach vier Niederlagen hintereinander in der Bundesliga zeigte die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes auch beim Tabellenvierten der Regionalliga Nord eine schwache Leistung und fuhr zu Recht als Verlierer zurück nach Westdeutschland. Den einzigen Treffer für den Bundesliga-Neunten hatte Wesley Sonck in der 20. Minute per Kopfball zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich erzielen können.

Luft für Skibbe wird dünn

Ebenso überraschend war der 3:2 (2:2, 2:1)-Sieg nach Verlängerung von Zweitligist MSV Duisburg gegen Bayer Leverkusen. Klemen Lavric verschärfte mit seinem Siegtor in der 113. Minute die sportliche Krise unter dem Bayer-Kreuz. Zudem dürfte der Stuhl von Trainer Michael Skibbe wackeln.

Gladbach und Leverkusen waren die Bundesligisten acht und neun, die in den ersten beiden Runden die Segel streichen mussten. Am Dienstag waren die Revierrivalen Schalke 04 und Borussia Dortmund ausgeschieden, in der Auftaktrunde blieben Vizemeister Werder Bremen, der Hamburger SV, der FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld und Energie Cottbus auf der Strecke.

Robert Vittek hat den 1. FC Nürnberg vor einer Pokal-Blamage bewahrt. Der slowakische Torjäger erzielte in der zweiten Runde des DFB-Pokals in der Verlängerung den Siegtreffer in der 92. Minute zum 2:1 (1:1, 0:0) nach Verlängerung für die Franken beim Zweitligisten SC Paderborn. Die Nürnberger zogen damit mit viel Mühe zum zweiten Mal in Folge ins Achtelfinale des Pokalwettbewerbs ein.

Vor 7 028 Zuschauern hatte zuvor der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Marek Mintal den "Club"überhaupt erst in die Verlängerung gerettet, als er in der 81. Minute das 1:1 erzielte. Die Gastgeber waren in der 60. Minute durch den Ex-Kölner Thomas Bröker in Führung gegangen, hatten es danach aber versäumt, das zweite Tor nachzulegen.

Frankfurt müht sich in Runde drei

Pokalfinalist Eintracht Frankfurt darf weiter von einer erneuten Endspiel-Teilnahme in Berlin träumen. Der Uefa-Cup-Teilnehmer zog durch einen 2:1 (2:0)-Erfolg bei Zweitligist Rot-Weiss Essen ins Achtelfinale des DFB-Pokals ein. Markus Weissenberger (11.) und Ioannis Amanatidis (28.) erzielten die Tore für den viermaligen Cup-Gewinner. Alexander Löbe traf in der 57. Minute für die Rot-Weißen, die in der ersten Runde Bundesligist Energie Cottbus ausgeschaltet hatten.

Bundesliga-Aufsteiger Alemannia Aachen hat unterdessen die zweite Hürde im DFB-Pokal gemeistert und erstmals seit drei Jahren wieder das Achtelfinale erreicht. Die Elf von Trainer Michael Frontzeck kam zu einem insgesamt verdienten 4:2 (2:2, 2:1)-Sieg nach Verlängerung gegen den Zweitligisten Erzgebirge Aue und knüpfte über weite Strecken an die guten Leistungen in der Bundesliga an. Die entscheidenden Treffer für die Hausherren erzielte Nico Herzig in der 105. und Nationalspieler Jan Schlaudraff in der 120. Minute. Es war zugleich der vierte Sieg im sechsten Spiel unter Trainer Michael Frontzeck.

© SID

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