Fußball DFB-Pokal
Münchener Derby im Pokal-Viertelfinale

Im Viertelfinale des DFB-Pokals empfängt Bayern München den TSV 1 860 München zum Derby. Wolfsburg trifft auf den HSV, Dortmund auf Hoffenheim und Stuttgart spielt gegen Jena.

Im Viertelfinale des DFB-Pokals kommt es zum 204. Münchener Derby zwischen Rekordmeister Bayern und Zweitligist TSV 1 860. Das ergab die Auslosung am Samstag im Rahmen der ARD-Sportschau, in der Weltmeisterin Simone Laudehr als Glücksfee fungierte.

Im einzigen Bundesliga-Duell treffen am 26./27. Februar der VfL Wolfsburg und der Hamburger SV aufeinander. Außerdem kommt es zu den Partien zwischen Borussia Dortmund und 1 899 Hoffenheim sowie dem Heimspiel des VfB Stuttgart gegen den FC Carl Zeiss Jena.

"Ein Heimspiel wäre uns natürlich lieber gewesen", flachste 1 860-Trainer Marco Kurz, "unser Ziel ist, ins Halbfinale einzuziehen. Aber Bayern ist mit Sicherheit der schwerste Gegner im Wettbewerb, insofern kann ich nicht von einem Wunschlos sprechen."

"Traumlos" für den FC Bayern

Zufriedenheit herrschte indes beim Rekord-Cup-Gewinner FC Bayern. "Das ist natürlich ein Traumlos, darauf haben die Fußballfans in München seit Jahren gewartet", kommentierte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld das zweite Derby gegen die "Löwen" innerhalb von fünf Wochen. Das Testspiel vor Wochenfrist endete 1:1. "Jetzt kribbelts in der Stadt, wir freuen uns riesig auf dieses Lokalderby, ergänzte Hitzfeld.

Auch Mittelfeldspieler Mark van Bommel war angesichts des Gegners sehr zufrieden. "Das ist das Beste, das München passieren konnte. Dieses Lokalderby schlägt alles, perfekt", meinte der Niederländer.

"Löwen"-Kapitän Danny Schwarz sprach von einem "Hammerlos": "Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Und diesmal hat es nicht nur den Charakter eines Testspiels wie in den letzten Jahren. Wir sind in der Arena noch ohne Niederlage gegen Bayern, und so soll es auch bleiben."

Dortmund trifft auf Dolls Wunschgegner

Sehr angetan von der Viertelfinal-Auslosung war BVB-Trainer Thomas Doll. "Das ist genau das Los, was ich mir gewünscht habe. Im laufenden Wettbewerb hatten wir schließlich schon zwei Bundesligisten als Gegner. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass wir nicht reisen müssen", sagte der Ex-Nationalspieler.

Das Halbfinale wird am 18./19. März ausgetragen. Das Finale findet in diesem Jahr bereits am 19. April in Berlin statt.

© SID

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