Fußball DFB-Pokal
VfB-Talfahrt geht im Pokal weiter

Teamchef Markus Babbel droht nach dem blamablen Aus des VfB Stuttgart im Achtelfinale des DFB-Pokals die Entlassung. Die Schwaben kassierten mit dem 0:1 (0:1) beim Zweitligisten Spvgg Greuther Fürth die fünfte Pflichtspiel-Niederlage in Serie und setzten ihre Talfahrt ungebremst fort.
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Nicht einmal ein Jahr nach dem Amtsantritt des mit dem Einzug in die Champions League grandios gestarteten Trainer-Lehrlings könnte seine Zeit bei den Schwaben damit schon wieder vorbei sein.

"Das ist eine schwierige Situation. Es wird nicht einfacher. Ich weiß nicht, wie der Verein zu mir steht. Ich stelle mich der Situation. Ich bin nach wie vor von der Mannschaft überzeugt", sagte Babbel, der darauf hofft, auch gegen Rekordmeister Bayern München auf der Bank zu sitzen.

Sportvorstand Horst Heldt, der vor dem Spiel einen ultimativen Sieg gefordert hatte, wollte ein Treubekenntnis für Babbel nicht abgegeben. "Das ist keine einfache Situation. Wir wollten unbedingt weiterkommen", sagte Heldt. Er könne zur Trainerdiskussion nicht viel sagen, man müsse nun "das Richtige machen".

Bernd Nehrig machte nach 32 Minuten den ersten Pflichtspiel-Sieg gegen Stuttgart seit 33 Jahren perfekt. Die Gäste zeigten dabei eine restlos enttäuschende Leistung. Beim VfB war erneut kein Aufwärtstrend erkennbar. Trotz der Feldüberlegenheit blieben auf Seiten der Gäste Torchancen lange Zeit Mangelware. Erst in der Schlussphase kamen die Schwaben auf, allerdings ohne Erfolg.

"Wir bestrafen uns selbst. Wir kontrollieren das Spiel, Leidenschaft ist dabei. Aber wenn es ums Tore schießen geht, sind wir nicht gut. Das ist eine beschissene Situation", sagte VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger. Der Trainer komme bei der Mannschaft noch an, nur der letzte Satz "Geht raus und gewinnt" nicht.

Babbel wartete im vermeintlichen Endspiel um seinen Posten gleich mit einer spektakulären Änderung gegenüber Startformation bei der 0:1-Niederlage bei Hannover 96 auf. Superstar Alexander Hleb saß genauso wie Julian Schieber zunächst nur auf der Bank. Dafür liefen mit Pawel Pogrebnjak und Ciprian Marica wieder zwei Stürmer auf.

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