Fußball DFB-Pokal
Wuppertal gegen Bayern im Achtelfinale

Regionalligist Wuppertaler SV Borussia empfängt im Achtelfinale des DFB-Pokals Rekordpokalsieger FC Bayern München. Das ergab die Auslosung, die Bundestrainer-Assistent Hans-Dieter Flick mit Renate Lingor vornahm.

Regionalligist Wuppertaler SV hat im DFB-Pokal das große Los gezogen. Der Bezwinger von Bundesligist Hertha BSC Berlin trifft im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Rekordgewinner Bayern München. "Das ist für Wuppertal und uns eine große Herausforderung. Ich freue mich riesig", sagte WSV-Trainer Wolfgang Jerat nach der Auslosung durch Bundestrainer-Assistent Hansi Flick und der zweimaligen Weltmeisterin Renate Lingor im Rahmen der ZDF-Liveübertragung vom EM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußballerinnen in den Niederlanden.

Werder II empfängt den VfB Stuttgart

Am 29. und und 30. Januar 2008 kommt es zudem zu zwei Bundesliga-Duellen: VfL Wolfsburg gegen Schalke 04 und Borussia Dortmund gegen Werder Bremen. Die beiden Drittligisten Rot-Weiss Essen und Werder Bremen II erwischten ebenfalls attraktive Lose. Essen trifft auf den Bundesligazweiten Hamburger SV, die Werder-Amateure auf den deutschen Meister VfB Stuttgart.

Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld freut sich auf die Reise an die Wupper, kommentierte die Auslosung folgendermaßen: "Wir sind natürlich in Wuppertal der Favorit. Aber spätestens seit Burghausen wissen wird, zu was unterklassige Mannschaften im Spiel des Jahres fähig sind. Wir werden das Spiel mit dem nötigen Ernst angehen. Wir wollen ins Pokalfinale, da sollte uns auch Wuppertal nicht aufhalten." Die Bayern hatten sich in der ersten Pokalrunde erst im Elfmeterschießen bei den Amateuren von Wacker Burghausen duchgesetzt.

Auch Stuttgarts Trainer Armin Veh, dessen Team sich am Mittwoch nur mit Ach und Krach 3:2 nach Verlängerung gegen Zweitliga-Schlusslicht SC Paderborn durchgesetzt hatte, warnte seine Mannschaft vor Übermut. "Bremen hat gezeigt, dass es gegen vermeintliche Favoriten bestehen kann. Deshalb sind wir gewarnt. Aber wir wollen nach Berlin, deshalb müssen wir jeden Gegner schlagen", meinte der Coach zum Gegner Werder Bremen II, der im Nordderby am Dienstag Zweitligist St. Pauli und zuvor in der ersten Runde den 1. FC Köln ausgeschaltet hatte.

RWE-Coach Bonan: "Die Hafenstraße wird wieder beben"

Respekt vor dem Gegner Essen hat auch HSV-Coach Huub Stevens, der mit dem Los aber nicht ganz zufrieden war: "Gerade für unsere Fans hätte ich mir ein Heimspiel gewünscht. Doch wir nehmen es, wie es kommt. Essen hat eine kampfstarke Mannschaft. Unser Ziel ist die nächste Runde, wir wollen ins Viertelfinale einziehen." Derweil versprach RWE-Coach Heiko Bonan einen Tag nach dem Pokalcoup gegen den 1. FC Kaiserslautern dem HSV einen heißen Tanz: "Das ist eine reizvolle Aufgabe, die Hafenstraße wird wieder beben."

In Wolfsburg freut man sich auf Vizemeister Schalke. "Das ist ein tolles Los. Es ist schön für unsere Fans, dass wir ein Heimspiel haben, wir freuen uns schon jetzt auf diese Partie", meinte VfL-Trainer Felix Magath.

Jubel herrschte bei Carl-Zeiss Jena, das zuvor Pokalverteidiger 1. FC Nürnberg aus dem Wettbewerb geworfen hatte, über den Gegner Bielefeld. "Ein tolles Los für uns. Wir spielen vor heimischem Publikum gegen einen Erstligisten und haben hier ähnliche Chancen wie gegen Nürnberg. Vor hoffentlich ausverkauftem Haus mit dem eigenen Publikum im Rücken ist alles möglich", sagte Jenas Präsident Rainer Zipfel.

Nach dem Achtelfinale stehen folgende weitere Termine im DFB-Pokal auf dem Programm: Viertelfinale am 26./27. Februar 2008, Halbfinale am 18./19. März 2008, Finale am 19. April 2008 in Berlin.

Die Achtelfinal-Partien im Einzelnen:

Bundesliga - Bundesliga

VfL Wolfsburg - Schalke 04

Borussia Dortmund - Werder Bremen

Bundesliga - Amateure

Rot-Weiss Essen - Hamburger SV

Wuppertaler SV - Bayern München

Werder Bremen II - VfB Stuttgart

Bundesliga - 2. Bundesliga

1 899 Hoffenheim - Hansa Rostock

Carl Zeiss Jena - Arminia Bielefeld

2. Bundesliga - 2. Bundesliga

Alemannia Aachen - 1 860 München

© SID

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