Fußball DFB
Sammer wünscht sich gute Zusammenarbeit mit Löw

Matthias Sammer wünscht sich ein langes Engagement von Joachim Löw als Bundestrainer. "Kontinuität ist auf dieser Position wichtig", so der DFB-Sportdirektor, der auch Voraussetzungen für "Elitespieler" schaffen will.

DFB-Sportdirektor Matthias Sammer will beim Deutschen Fußball-Bund in Zukunft eng mit dem neuen Bundestrainer Joachim Löw zusammenarbeiten. Der beim Verband seit 1. April in seiner neuen Funktion tätige Sammer entwickelt derzeit ein Konzept zur besseren Nachwuchsförderung, von dem die Nationalmannschaft unter Löw in Zukunft profitieren soll.

"Wir haben eine sehr gute Lösung mit Joachim Löw. Er ist ein absoluter Fachmann, der nicht die Bezeichnung eines Co-Trainers verdient hatte, sondern die eines praxisorientierten Teamarbeiters, der Jürgen Klinsmann sehr stark unterstützt hat", sagte der ehemalige Dortmunder Meister-Trainer im Interview mit der Sport Bild.

"Kontinuität sehr wichtig"

Der 38-Jährige wünscht sich mit Blick auf die kommenden fünf Jahre, die er beim DFB als Sportdirektor unter Vertrag steht, "dass Joachim Löw langfristig als Bundestrainer im Amt bleibt, weil ich weiß, dass Kontinuität auf dieser Position sehr wichtig ist".

Nach den Dissonanzen und dem Kompetenzgerangel zwischen Sammer und Nationalmannschafts-Teammanager Oliver Bierhoff scheinen die Wogen rechtzeitig vor Beginn der EM-Qualifikation gegen Irland am 2. September in Stuttgart geglättet. Der Streit um die Personalie Erich Rutemöller, der ohne Wissen der Nationalmannschafts-Führung als U20-Nationaltrainer installiert worden war, wurde beigelegt.

"Wir haben uns bewusst für eine interne Lösung entschieden, weil erst die Inhalte der zukünftigen Arbeit im Nachwuchsbereich geklärt werden sollen, bevor langfristige Personalentscheidungen getroffen werden", meinte Sammer.

"Voraussetzungen für Elitespieler"

In seiner neuen Funktion als Sportdirektor plant der Europameister von 1996, die "Voraussetzungen für Elitespieler zu schaffen". Dabei will der Sachse ein Hauptaugenmerk auf die Persönlichkeitsbildung der Nachwuchsprofis legen, damit in letzter Konsequenz wieder echte Führungsspieler an die A-Nationalmannschaft herangeführt werden können. "Wir müssen in der Entwicklung der Kinder aufhören, eine Gleichmacherei als Prinzip vorzuleben. Wir brauchen Führungsspieler, die wir beim DFB auch fördern."

© SID

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