Fußball EM
Uefa will bei TV-Rechten 600 Millionen einfahren

Die Europäische Fußball-Union Uefa hofft, bei der Vergabe der Fernsehrechte für die Euro 2008 in Österreich und der Schweiz mehr als 600 Mill. Euro weltweit einzunehmen.

115 Mill. Euro legten die beiden deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF am Montag für die Übertragungsrechte der Euro 2008 in Österreich und der Schweiz auf den Tisch. Die von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) mit der Vermarktung beauftragte Agentur Sportfive gibt sich nun optimistisch, im Endspurt auch noch die Rechte in den letzten drei wichtigen Märkten England, Spanien und im Veranstalterland Österreich verkaufen zu können. In Österreich steht eine Summe von 18 Mill. Euro zur Debatte.

Stefan Felsing, stellvertretender Geschäftsführer der Hamburger Agentur: "Wir sind stolz, diesen Prozess begleitet haben zu dürfen." Während die EM 2000 noch für 500 Mill. und die EM 2004 für 550 Mill. Euro an die EBU, den Zusammenschluss überwiegend öffentlich-rechtlicher Sender in ganz Europa, verkauft wurde, entschied sich die Uefa bezüglich der EM 2008 erstmals dafür, eine Agentur zu beauftragen, die TV-Rechte Land für Land zu verkaufen.

Felsing: "Wir sind optimistisch, im Endeffekt mehr als 600 Mill. Euro zu erzielen und die EM, was die Erlöse im Fernsehmarkt betrifft, zur erfolgreichsten der Geschichte zu machen." Den höchsten Erlös hat Sportfive bislang in Frankreich erzielt. Dort zahlen die Privatsender TF1 und M6 gemeinsam 130 Mill. Euro für die Rechte. M6 wird damit bei der EM erstmals ein Spiel der französischen Nationalmannschaft übertragen.

© SID

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