Fußball EM
Zwanziger: "Ich bin stolz auf die Mädels"

Nach dem 6:2-Sieg der deutschen Fußballerinnen über England spricht DFB-Präsident Theo Zwanziger im Interview über den Titelkampf und die Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland.

Der fünfte EM-Titel in Folge und zudem der höchste Endspielsieg der Geschichte - die deutschen Fußballerinnen haben es beim 6:2 gegen England wieder allen gezeigt und einen Vorgeschmack auf die WM 2011 im eigenen Land geliefert. Im aktuellen Gespräch äußert sich DFB-Präsident Theo Zwanziger.

Frage: "Herr Zwanziger, die deutschen Fußballerinnen haben zum siebten Mal den EM-Titel gewonnen. Wir ordnen Sie den Erfolg ein?"

Zwanziger: "Ich gönne der Mannschaft den Erfolg von Herzen. Sie hat wie immer mit Begeisterung und Leidenschaft gespielt. Die Mannschaft hat den deutschen Fußball wieder einmal phantastisch vertreten. Ich habe direkt nach dem Schlusspfiff unzählige Glückwunsch-SMS bekommen - auch aus dem Männerbereich. Ich bin stolz auf die Mädels."

Frage: "Das 6:2 im Finale gegen England klingt deutlich. Wie haben Sie das Spiel gesehen?"

Zwanziger: "Es war zu Beginn schwierig gegen sehr starke Engländerinnen. In der zweiten Halbzeit hat unsere Mannschaft dann das gezeigt, was wir von ihr kennen. Da England sich aber nie in die Abwehr zurückgezogen hat und immer offensiv agierte, haben wir ein tolles Spiel gesehen, dass sicher auch in Deutschland sehr gut angekommen ist."

Frage: "Wie wichtig war der EM-Triumph im Hinblick auf die WM in zwei Jahren in Deutschland?"

Zwanziger: "Der Erfolg ist ein toller Einstieg für uns in die WM 2011. Dann gilt es. Dann wollen wir den WM-Titel verteidigen. Wir haben immer gesagt, dass wir die EM nicht gewinnen müssen. Der Titel ist aber natürlich hilfreich, um etwas loszutreten. Die Menschen haben gesehen, dass die Mannschaft den WM-Titel gewinnen kann. Diese Botschaft wird nachhaltig wirken."

Frage: "Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz ist vor dem Finale kein Tor gelungen. Im Endspiel hat sie dann zweimal getroffen. Freuen Sie sich besonders für die Stürmerin?"

Frage: "Natürlich freue ich mich für Birgit. Sie hat unglaubliche Verdienste für den deutschen Frauenfußball und ist auch jetzt nicht aus der Mannschaft wegzudenken. Aber sie nur an Toren zu messen, wäre sowieso völlig falsch. Birgit ist eine Teamspielerin und stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft."

© SID

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