Fußball England
Wenger fordert härteres Vorgehen gegen "Schwalben"

Arsenal Londons Trainer Arsene Wenger unterstützt eine Anfrage des englischen Fußball-Verbands FA an den Weltverband Fifa. Darin wird ein härteres Vorgehen gegen so genannte "Schwalben" gefordert.

Der Coach des englischen Pokalsiegers Arsenal London, Arsene Wenger, hat härtere Strafen für die Vortäuschung von Foulspielen durch so genannte "Schwalben" gefordert. Damit unterstützt der französische Trainer des deutschen Nationaltorhüters Jens Lehmann eine entsprechende Anfrage des englischen Verbandes FA beim Weltverband Fifa.

"Wie jeder begrüße ich die Anfrage", erklärte der 56-Jährige, fügte aber hinzu: "Das Problem ist, dass alle Trainer gegen Schwalben sind, aber jeder Spieler in seiner Mannschaft hat, die so etwas schon getan haben."

FA will den Videobeweis

Wenger setzt daher auf Maßnahmen durch die Fifa und die Europäische Fußball-Union (Uefa): "Die Glaubwürdigkeit von solchen Forderungen ist daher größer, wenn sie von der Uefa oder der Fifa kommen." Die FA hatte die nachträgliche Bestrafung von Spielern durch den Videobeweis gefordert, falls wegen einer "Schwalbe" ein Gegenspieler des Feldes verwiesen oder ein unberechtigter Elfmeter gepfiffen wurde.

Auch Trainer Rafael Benitez vom Champions-League-Sieger FC Liverpool unterstützt die FA-Initiative, sieht aber wie Wenger bei der Umsetzung. "Es ist klar, dass etwas passieren muss. Es ist nicht einfach, eine Lösung zu finden. Die Frage ist zudem, wie eine Strafe aussehen könnte", meinte der Spanier.

© SID

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