Fußball Fifa
Fifa erzwingt Unabhängigkeit der National-Verbände

Portugal, Polen und Griechenland werden ihre Sportgesetze ändern und den nationalen Verbänden die von der Fifa geforderte Unabhängigkeit gewähren. Die Fifa hatte zuvor durch eine gesetzte Änderungsfrist Druck ausgeübt.

Die Fifa hat sich im Streit mit den Regierungen von Portugal, Polen und Griechenland durchgesetzt und die Unabhängigkeit der jeweiligen nationalen Verbände erzwungen. Die drei Staaten werden in Kürze ihre Sportgesetze dahingehend ändern, dass die Unabhängigkeit und die Einhaltung der Statuten des Fußball-Weltverbandes Fifa und die Rechte des jeweiligen Fußball-Verbandes wieder hergestellt werden. Dies gab die Fifa nach einer Exekutivsitzung in München bekannt.

Die Fifa-Exekutive hatte für eine entsprechende Korrektur eine Frist bis zum 15. Juli 2006 gesetzt. Auf dem letzten Kongress im vergangenen Herbst in Marrakesch hatte die Fifa die fehlende Unabhängigkeit der drei Verbände bemängelt. Laut Fifa-Statut sollen die jeweiligen politischen Instanzen in den einzelnen Mitgliedsverbänden in die Verbands-Autonomie nicht eingreifen dürfen.

© SID

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