Fußball Fifa
Fifa schließt Abkommen mit Spielervertretern

Der Fußball-Weltverband Fifa hat in der Spielervereinigung Fifpro einen neuen Verbündeten. Am Donnerstag unterzeichneten beide ein Abkommen, um die Zusammenarbeit auf bedeutenden Feldern zu verstärken.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Fußball-Weltverband Fifa und der Spielervereinigung Fifpro wird verstärkt. Fifa und Spielervereinigung unterzeichneten am Donnerstag im Stadion Nou Camp in Barcelona eine Vereinbarung, mit der sie sich gegenseitig anerkennen.

Mit der Unterzeichnung der Vereinbarung, stellvertretend für den Weltverband und die Spielervereinigung, haben die beiden Präsidenten Joseph S. Blatter und Philippe Piat die Modernisierung der Fußballstrukturen und die sozialen Beziehungen innerhalb der Fußballgemeinschaft einen entscheidenden Schritt vorangebracht.

"Wirtschafts- und Marktkräfte, Spielervermittler und in einigen Teilen der Welt auch Regierungen versuchen zunehmend, sich in den Fußball und seine Führung einzumischen. Aus diesem Grund muss der Fußball seine Stellung und insbesondere seine Hauptdarsteller, sprich die Spieler, schützen. Diese Vereinbarung mit der Fifpro ist ein Meilenstein bei unserer Suche nach regionalen, europäischen, ja weltweiten Lösungsansätzen", sagte Blatter.

Gala in Griechenland abgesagt

Fifpro-Präsident Piat, dessen Organisation in weltweit 44 Ländern annähernd 67 000 registrierte Spieler vertritt, schloss sich dieser Einschätzung an: "Dies ist eine historische Vereinbarung, da die Spieler nun endlich als eigenständige Akteure im Profifußball anerkannt werden. Zudem sieht sie weltweit gültige vertragliche Mindestanforderungen und Gerichte mit paritätischer Vertretung vor, was den nationalen Spielerorganisationen mehr Gewicht verleiht. Die Vereinbarung erhöht weiter die Rechtssicherheit im Fußball, was von zentraler Bedeutung ist, wenn wir die langfristige Zukunft des Fußballs sichern wollen."

Griechenland sagte unterdessen als diesjähriger Ausrichter die Fifpro-Gala ab. Die Veranstaltung sollte am 6. November in Athen stattfinden. Offenbar erfolgte die Absage aufgrund der Tatsache, dass viele Fußball-Stars der Gala nicht beiwohnen können.

© SID

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