Fußball Fifa
Kein generelles Verbot für Spiele über 2 500 Meter

Fifa-Präsident Joseph S. Blatter hat ein generelles Verbot des Weltverbandes für Länderspiele über 2 500 Meter über dem Meeresspiegel bestritten. Nur sei eine ausreichende Vorbereitungszeit unmöglich einzuhalten.

Laut Joseph S. Blatter können auch in der Zukunft Länderspiele über 2 500 Meter stattfinden, der Fifa-Präsident hat ein generelles Höhenlimit des Weltverbandes bestritten. "Die Fifa verbietet keine Spiele in der Höhe", sagte der Schweizer in Chicago. Allerdings müsse den Spielern genügend Zeit zur Akklimatisierung eingeräumt werden. Dies sei angesichts der Kürze der Länderspiel-Vorbereitungen nicht möglich.

"Man kann selbst bei 8 000 Metern Fußball spielen, wenn man will. Aber medizinische Studien haben bewiesen, dass Partien bei einer Höhe von mehr als 2 500 Metern nicht empfehlenswert sind", erklärte Blatter. Vor allem die Gesundheit der Spieler sei in Gefahr, "wenn man ihnen nicht die Zeit zur Akklimatisierung gibt."

Der Fifa-Präsident hat unterdessen die Einladung des bolivianischen Staatspräsidenten Evo Morales für ein Schlichtungsgespräch in diesem Konflikt angenommen. Das Treffen ist für den 27. Juni geplant. Morales hatte angekündigt, die Entscheidung der Fifa zu Pfingsten, ein Höhenlimit für Länderspiele einzuführen, "mit medizinischen, politischen, sportlichen und kulturellen Argumenten anzufechten." Neben der bolivianischen Hauptstadt La Paz (3 700 m) sind auch Stadien in Kolumbien, Ecuador, Peru, Chile und Mexiko betroffen.

© SID

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