Fußball Frankreich
Anelka will nicht auf WM-Prämie verzichten

Als einer von zwei französischen Nationalspielern will Nicolas Anelka nicht auf seine WM-Prämie verzichten. Das Geld sollte als Wiedergutmachung für die desolate Leistung dienen.

Ausgerechnet "Enfant terrible" Nicolas Anelka ist einer von zwei französischen Nationalspielern, die dem Verzicht auf die WM-Prämien noch nicht zugestimmt haben. Die WM-Spieler hatten als Wiedergutmachung für die desolaten Leistungen und den skandalösen Vorfällen ihre WM-Prämien zur Verfügung gestellt.

Bei dem zweiten Spieler handelt es sich um Thierry Henry. "Wir haben das nicht speziell diskutiert. Wenn es noch die geringste Hoffnung gibt, dann eher bei Henry. Bei Anelka würde es mich überraschen", sagte ein Verbandsmitglied der Nachrichtenagentur AFP.

Anelka hatte bei der WM in der Halbzeitpause des Gruppenspiels der Franzosen gegen Mexiko (0:2) Nationaltrainer Raymond Domenech aufs Übelste beschimpfte und war daraufhin nach Hause geschickt worden. Der Verband hatte Anelka daraufhin für 18 Spiele gesperrt. Auch gegen Patrice Evra, Bayern-Star Franck Ribery und Jeremy Toulalan waren verbandsinterne Sperren verhängt worden.

© SID

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