Fußball International
Feilhaber sichert den USA den Gold Cup

Durch einen 2:1 (0:1)-Erfolg gegen Mexiko haben sich die USA zum vierten Mal den Titel bei der Kontinentalmeisterschaft des Concacaf-Verbandes gesichert. Den Siegtreffer erzielte Benny Feilhaber vom Hamburger SV.

Dank Bundesligaprofi Benny Feilhaber haben sich die Gastgeber beim Gold-Cup in den USA den Turniersieg gesichert. In der 83. Minute gelang dem Mittelfeldspieler des Hamburger SV im Finale gegen Mexiko der Siegtreffer zum 2:1 (0:1), der den US-Amerikanern zudem den vierten Titelgewinn bei der Kontinentalmeisterschaft des Concacaf-Verbandes sicherte.

"In dem Moment, als ich den Ball traf, wusste ich, dass er reingeht. Es ist ein großartiges Gefühl", erklärte Feilhaber nach seinem zweiten Tor im achten Länderspiel-Einsatz und dem bislang größten Triumph im Nationaltrikot.

Der frühere Leverkusener Bundesliga-Profi Landon Donovan hatte die 1:0-Führung der Mexikaner (44. Minute) durch einen verwandelten Foulelfmeter ausgeglichen (62.), ehe Feilhaber (73.) für die USA die Weichen auf Sieg stellte. "So ein Volleyschuss geht in einem von 1 000 Fällen rein, aber Benny hatte den Mut, es zu versuchen", lobte Donovan seinen Teamkollegen.

Der Stürmer selbst zog mit seinem 34. Treffer für das US-Team mit Rekordhalter Eric Wynalda gleich und egalisierte zudem mit nunmehr zwölf Gold-Cup-Toren die Turnierbestmarke des Mexikaners Luis Robert Alves. "Landon hat wieder einmal bewiesen, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist. Mit seiner Erfahrung und seinem Können ist er ein echter Führungsspieler", sagte US-Coach Bob Bradley.

Lob vom Trainer gab es auch für Youngster Feilhaber. "Ich habe in den letzten Monaten verstärkt auf unsere jungen Spieler gesetzt, und Benny hat sich mit seinen konstant guten Leistungen einen Platz im Team erarbeitet. Er hat das Vertrauen gerechtfertigt", erklärte Bradley. Dagegen hatte der bisherige Mönchengladbacher Keeper Kasey Keller seinem Torwartkollegen Tim Howard den Vortritt lassen und das Endspiel von der Ersatzbank aus verfolgen müssen.

Auf Seiten der Mexikaner waren Verteidiger Ricardo Osorio und Mittelfeldspieler Pavel Pardo vom deutschen Meister VfB Stuttgart im letzten Spiel vor ihrem Urlaub zum Einsatz gekommen - ohne allerdings die erste Niederlage im dritten Finale gegen die USA verhindern zu können. 1993 (4:0) und 1998 (1:0) hatten sich die Mittelamerikaner jeweils gegen den nördlichen Nachbarn durchgesetzt. Die USA sind durch den Turniersieg auch für den nächsten Konföderationen-Cup 2009 in Südafrika qualifiziert.

© SID

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