Fußball Italien
FC Parma zieht die Notbremse: Cuper muss gehen

Vor dem letzten Spieltag in der Serie A hat der FC Parma Trainer Hector Cuper entlassen. Der Argentinier hatte den abstiegsbedrohten Klub erst vor zwei Monaten übernommen.

Beim abstiegsbedrohten Traditionsklub FC Parma geht es vor dem Saisonfinale in der italienischen Meisterschaft drunter und drüber. Der Drittletzte der Serie A entließ am Montag völlig überraschend Trainer Hector Cuper, der erst am 11. März dieses Jahres den glücklosen Domenico di Carlo abgelöst hatte. Das bestätigte Klub-Präsident Tommaso Ghirardi. Einen Nachfolger oder Interimstrainer für den Argentinier gibt es offenbar noch nicht.

Parma liegt mit 34 Punkten zwei Zähler hinter dem rettenden 17. Rang, den Catania Calcio belegt. Der ehemalige Europapokalsieger der Pokalsieger und zweimalige Uefa-Cup-Sieger muss am kommenden Sonntag gegen Meister Inter Mailand, der noch um den Titel kämpft, unbedingt gewinnen und auf eine Niederlage des Konkurrenten hoffen. Catania trifft auf den AS Rom, der noch Aussichten auf den "Scudetto" hat.

Nur zwei Siege in zehn Spielen

Unter Cuper kam Parma lediglich zu zwei Siegen und drei Unentschieden bei fünf Niederlagen. Der 52-Jährige war von 2001 bis 2003 Coach bei Inter und verpasste 2002 erst am letzten Spieltag durch eine 2:4-Niederlage bei Lazio Rom den möglichen Gewinn des "Scudetto". In Spanien hat Cuper immer noch einen hervorragenden Ruf, er erreichte mit Real Mallorca das spanische Pokalfinale und das Finale im Europapokal der Pokalsieger.

Mit dem FC Valencia stand Cuper zweimal in Folge im Champions-League-Finale, 2000 verlor man 0:3 gegen Real Madrid, 2001 im Elfmeterschießen gegen Bayern München.

© SID

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