Fußball Liga-Pokal
Millionen-Regen für Ligapokal-Gewinner

Der Gewinner des Ligapokals (29. Juli bis 5. August) erhält die Siegprämie von rund zwei Mill. Euro. Insgesamt werden bei der ersten Fußball-Großveranstaltung nach der WM 5,2 Mill. Euro ausgeschüttet.

Die Deutsche Fußball Liga Gmbh (DFL) rührte nur einen Tag nach WM-Ende für den ersten Härtetest der neuen Saison kräftig die Werbetrommel. "Wir werden in diesem Jahr wieder eine Rekordprämie ausbezahlen, und es müssen schon viele komische Dinge zusammenkommen, wenn wir die Zuschauerzahl nicht noch einmal steigern könnten", meinte DFL-Geschäftsführer Holger Hieronymus bei einer Pressekonferenz in der Düsseldorfer Arena.

Der Gewinner des Ligapokals (29. Juli bis 5. August) erhält die Siegprämie von rund zwei Mill. Euro. Insgesamt werden bei der ersten Fußball-Großveranstaltung in Deutschland nach der WM 5,2 Mill. Euro ausgeschüttet. Die genaue Verteilung der Prämien hängt auch vom Zuschauer-Zuspruch ab. Im vergangenen Jahr hatte der Sieger Schalke 04 1,85 Mill. Euro eingestrichen.

Wie schon 2005 startet der Wettbewerb mit einem so genannten "Doubleheader". Am 29. Juli eröffnen der Hamburger SV und Hertha BSC Berlin das Turnier um 15.30 Uhr in Düsseldorf. Unmittelbar danach treffen am selben Ort Titelverteidiger Schalke und Bayer Leverkusen aufeinander.

Leverkusen will endlich mal die Vorrunde überstehen

Bayer-Sportdirektor Rudi Völler ist fest davon überzeugt, dass die Fans auch so kurz nach der WM wieder guten Fußball zu sehen bekommen und auch die WM-Teilnehmer ihren Beitrag dazu leisten. "Das hat etwas mit Berufsauffassung zu tun. Es ist die Pflicht eines jeden, das Beste aus sich herauszuholen. Wer das nicht tut, dem werden wir schon Bescheid sagen", sagte Völler, der auf ein Ende der schwarzen Leverkusener Ligapokal-Serie hofft: "Wir wollen im neunten Anlauf endlich mal die Vorrunde überstehen."

Schalkes Sportdirektor Andreas Müller nannte zwar die Titelverteidigung als Ziel, denkt aber schon an den Beginn der neuen Bundesliga-Saison am 11. August. "Wir wollen einem guten Ligapokal auch eine tolle Saison folgen lassen. Das ist uns im vergangenen Jahr nicht unbedingt gelungen", sagte Müller.

Ein besonderes Auge wirft der Hamburger SV auf die diesjährige Ligapokal-Ausgabe. "Er hat für uns eine besonders große Bedeutung, da kurz danach für uns schon die Qualifikation zur Champions League ansteht", meinte HSV-Manager Bernd Wehmeyer: "Je mehr Spielpraxis wir sammeln können, desto besser."

Werder und Bayern warten auf ihre Gegner

Der Sieger des ersten Spiels trifft im Halbfinale am 1. August (20.30 Uhr) im Weserstadion auf Gastgeber Werder Bremen, Meister und Rekord-Sieger Bayern München (fünf Titel) empfängt einen Tag später zur selben Uhrzeit den Sieger aus Spiel zwei. Das Finale findet am 5. August (18.00 Uhr) statt, Austragungsort ist wie schon im Vorjahr die WM-Arena in Leipzig. Der Pay-TV-Sender Premiere zeigt alle Spiele live und überträgt in knapp 100 Länder.

Im Vorjahr hatten 167 676 Zuschauer die fünf Ligapokal-Spiele besucht und damit für einen Rekord gesorgt. Der "Doubleheader" in Düsseldorf hatte allerdings nur 20 395 Fans angelockt, die zudem nach zwei äußerst schwachen Spielen (Hertha BSC Berlin - VfB Stuttgart 3:4 im Elfmeterschießen, Werder Bremen - Bayer Leverkusen 1:0) völlig enttäuscht die Heimreise antreten mussten. "Allein Schalke und seine Fans sind ein Garant dafür, dass diesmal mehr Stimmung rüberkommt", meinte Völler.

Hieronymus meinte, dass auch die erfolgreiche WM zum Erfolg des Ligapokals beitragen kann: "Ich glaube, dass sich momentan mehr Leute für Fußball interessieren als noch vor fünf Wochen. Auch auf diese Leute bauen wir."

© SID

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