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Ausbildung zum Fußballlehrer wird anspruchsvoller

Die Schulung zum Fußballlehrer soll härter werden. Die Anwärter müssen nun elf Monate die Schulbank drücken und ein neunwöchiges Praktikum bei einem Bundesligisten absolvieren.

Die zukünftigen Anwärter auf die deutsche Fußballlehrer-Lizenz werden härter schuften müssen als ihre Vorgänger. Dies erklärte Frank Wormuth, der neue Leiter der Fußballlehrer-Ausbildung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bei der Vorstellung seiner Arbeitsweise am Dienstag in Kaiserslautern.

So wird die von Wormuth, dem Nachfolger von Erich Rutemöller, geleitete Ausbildung an der Hennes-Weisweiler-Akademie in Köln zukünftig elf statt bisher sechs Monate dauern. Zudem wurde die Eingangsprüfung verschärft und der Unterrichtsstoff deutlich erweitert. Außerdem müssen die angehenden Trainer insgesamt neun Wochen als Praktikanten bei einem Bundesliga-Klub arbeiten.

Prominente Namen beim beginnenden Lehrgang

Zu den insgesamt 25 Teilnehmern des am Samstag beginnenden 55. Lehrgangs gehören unter anderem die früheren Nationalspieler Christian Ziege und Steffen Freund. Auch ehemalige Bundesliga-Profis wie Manfred Bender und Matthias Hamann nehmen an dem Lehrgang teil.

Zudem stehen die Zweitliga-Trainer Christian Hock (SV Wehen Wiesbaden) und Holger Stanislawski (FC St. Pauli) auf der Liste. Einzige weibliche Teilnehmerin ist Anouschka Bernhard, die Kleinfeld-Koordiantorin von Bundesligist Hertha BSC Berlin.

© SID

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