Fußball National
Gericht erteilt "Hosen-Werbung" eine Absage

Das Landgericht Frankfurt am Main hat am Mittwoch die Klage von Oberligist Arminia Hannover gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zurückgewiesen. Der Klub wollte Werbung auf den Hosen seiner Spieler erstreiten.

Oberligist Arminia Hannover darf den Allerwertesten seiner Spieler auch in Zukunft nicht mit Werbung versehen. Am Mittwoch wies das Landgericht Frankfurt am Main die Zivilklage gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zurück, nachdem die Niedersachsen die Genehmigung der "Hosen-Werbung" juristisch erstreiten wollten.

Das Gericht begründete seine Entscheidung mit dem Hinweis, dass für einen auf Landesebene spielenden Klub der entsprechende Landesverband - in diesem Fall der niedersächsische Fußball-Verband (NFV) - Vertragspartner sei.

DFB-Chefjustiziar Goetz Eilers begrüßte das Urteil: "Der DFB fühlt sich in seiner Rechtsauffassung bestätigt. Die Entscheidung über die Zulassung von Werbung auf der Spielkleidung fällt in den Bereich der Verbandsautonomie."

"Hosen-Werbung" in Frankreich erlaubt

Anders als in den Nachbarländern Österreich, Belgien, Spanien oder Frankreich dürfen im deutschen Fußball bislang nur die Vorderseite der Trikots vermarktet werden; auf dem Oberarm der Trikots ist außerdem das Bundesliga-Logo angebracht.

Der Streit zwischen der Arminia und dem DFB schwelt bereits seit 2003. Zweimal bereits wurde der Verein mit einer Geldstrafe von insgesamt 300 Euro belegt, weil er mit der Hinterteil-Werbung für eine Wäschekollektion gegen die Regularien verstoßen hatte.

© SID

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