Fußball National
Schiedsrichter Merk kritisiert Altersregelung

Aufgrund der Altersgrenze von 45 Jahren muss Schiedsrichter Markus Merk seine Pfeife auf internationaler Ebene bald ruhen lassen. "Das empfinde ich als Diskriminierung", sagte Merk dem Fachmagazin kicker.

Schiedsrichter Markus Merk (Otterbach) fühlt sich diskriminiert. Aufgrund des Erreichens der Altersgrenze von 45 Jahren steht der Abgang des zweimaligen Weltschiedsrichters von der internationalen Fußball-Bühne kurz bevor. "Eine feste Grenze ist paradox. Das empfinde ich als Diskriminierung", sagte der Pfälzer, der Ende des Jahres international aufhören muss, dem kicker.

Merk, der in der Bundesliga noch bis zum Ende der Saison 2008/09 pfeifen darf, spricht sich als Alternative zur generellen Altersgrenze für verschäfte Anforderungen an ältere Schiedsrichter zur Überprüfung ihrer Leistungsfähigkeit aus: "Ich könnte den jetzigen Test zweimal hintereinander absolvieren, so fit bin ich."

Ob der Zahnarzt, der seine Praxis vor zwei Jahren verkauft hat und seitdem Motivationsvorträge hält, im Anschluss an seine aktive Karriere die Nachfolge des deutschen Schiedsrichter-Chefs Volker Roth anstrebt, ließ Merk noch offen: "Ich werde mich sportpolitisch nicht aufdrängen. Wenn jemand sagt: "Du bist genau der Mann, den wir brauchen", kann man über alles reden."

© SID

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