Fußball Regionalliga
Osnabrück springt an die Tabellenspitze

In der Regionalliga Nord hat der VfL Osnabrück seine Krise beendet und durch den 3:1 (1:1)-Erfolg bei Hertha BSC Berlin II am 29. Spieltag die Tabellenführung wieder übernommen. Wuppertal und Lübeck unterlagen.

Der VfL Osnabrück hat seine Krise in der Regionalliga Nord beendet. Am 29. Spieltag meldeten sich die Niedersachsen mit einem 3:1 (1:1)-Erfolg bei der zweiten Mannschaft von Hertha BSC Berlin im Aufstiegsrennen eindrucksvoll zurück. "Die Mannschaft hat von Beginn an gezeigt, dass sie drei Punkte mitnehmen und die letzten Wochen vergessen machen wollte", sagte VfL-Trainer Claus-Dieter Wollitz nach dem Ende der Negativ-Serie von fünf Spielen ohne Sieg und der Rückkehr auf einen Aufstiegsplatz: "Sie hat die Pflicht, auch in den letzten neun Saisonspielen alles für unser Ziel zu geben."

Die Osnabrücker profitierten von der 0:2 (0:2)-Niederlage des bisherigen Spitzenreiters Hamburger SV II im Nord-Derby bei Kickers Emden, der überraschenden 1:3 (1:1)-Heimpleite des Wuppertaler SV Borussia gegen den 1. FC Magdeburg sowie der 0:2 (0:2)-Niederlage des Tabellenvierten VfB Lübeck gegen Rot-Weiß Erfurt. "Wir haben die Chance verpasst, unsere Ausgangsposition weiter zu verbessern. Aber es ist noch nichts verloren", sagte WSV-Trainer Uwe Fuchs, dessen Hintermannschaft den überragenden dreifachen Magdeburger Torschützen Aleksandar Kotuljac (33./63./77.) nicht in den Griff bekam. Der Neuling verkürzte den Rückstand zur Spitze und darf nun sogar vom direkten Durchmarsch in die 2. Bundesliga träumen.

Kickers Emden bleiben das Überraschungsteam

Auch Emden gehört nach dem glatten Sieg im Nord-Derby gegen die HSV-Reserve, dem insgesamt siebten Erfolg in Serie auf eigenem Platz, zu den Aufstiegsaspiranten. "Unser erstes Ziel sind 45 Punkte, um endgültig nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben. Danach sehen wir weiter und sind für alles zu haben", meinte Trainer Marc Fascher mit einem Augenzwinkern. Die Kickers haben schon 42 Zähler auf ihrem Konto.

Einen herben Rückschlag im Aufstiegsrennen musste dagegen Fortuna Düsseldorf hinnehmen. Bei Werder Bremen II unterlag der Ex-Bundesligist 0:2 (0:0) und rutschte vom sechsten auf den zwölften Tabellenplatz ab. "Das war eine traurige Vorstellung. Wir haben alles vermissen lassen", befand Fortuna-Trainer Uwe Weidemann. Auch das zehnte Regionalliga-Duell mit der Werder-Reserve konnten die Düsseldorfer damit nicht gewinnen.

Berlin und Ahlen verpassen eine große Chance

Großes Aufatmen bei Dynamo Dresdens Trainer Norbert Meier nach dem 3:2 (1:1) bei Borussia Dortmund II, dem ersten Auswärtssieg unter seiner Regie im elften Anlauf. "Trotz vieler Ausfälle hat sich die Mannschaft zusammengerissen und sich den Sieg verdient", so Meier. Dynamo hält damit Anschluss nach oben.

Union Berlin und Zweitliga-Absteiger Rot-Weiss Ahlen trennten sich 1:1 (0:0) und verpassten die Chance, wertvollen Boden auf die Spitze gut zu machen. Der Ahlener Führungstreffer durch Lars Toborg (51.) war das erste Gegentor für Union-Schlussmann Jan Glinker nach 530 Minuten.

Gledbach sendet Lebenszeichen im Abstiegskampf

Im Abstiegskampf wahrte Schlusslicht Borussia Mönchengladbach II durch den 2:1 (2:0)-Erfolg beim direkten Konkurrenten SV Wilhelmshaven die kleine Chance auf den Klassenerhalt. Einen überraschend deutlichen 4:0 (1:0)-Heimsieg feierte die zweite Mannschaft von Bayer Leverkusen in einem weiteren Keller-Duell gegen Holstein Kiel. "Nach der Pause haben wir uns nicht mehr gewehrt. Das war viel zu wenig", kritisierte Kiels neuer Trainer Peter Vollmann. Die "Störche" bleiben trotz der Pleite vier Punkte vor den Abstiegsplätzen.

© SID

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