Fußball U21
U21-Junioren verpassen vorzeitigen Halbfinaleinzug

Die deutschen U21-Junioren müssen um den Einzug in das Halbfinale der Europameisterschaft in Portugal bangen. Im zweiten Gruppenspiel unterlag die Mannschaft von Trainer Dieter Eilts Frankreich mit 0:3.

Deutschlands U21-Junioren haben den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft in Portugal verpasst. Die Mannschaft von Trainer Dieter Eilts unterlag zwei Tage nach dem Auftaktsieg gegen Serbien und Montenegro (1:0) am zweiten Spieltag der Gruppe A Frankreich mit 0:3 (0:1) und braucht am Sonntag einen Sieg gegen die Gastgeber, um die Runde der letzten Vier zu erreichen. Die Franzosen dagegen stehen nach dem Auftaktsieg gegen Portugal (1:0) als Halbfinalist fest.

Das DFB-Team muss nach dem 2:0-Erfolg von Serbien und Montenegro am Donnerstag gegen die Portugiesen mindestens einen Punkt holen und gleichzeitig darauf hoffen, dass die Serben nicht gegen Frankreich gewinnen. Bei einem serbischen Erfolg mit weniger als sechs Toren Unterschied würde auch ein Sieg gegen Portugal nicht zum Weiterkommen reichen.

Zweite Niederlage unter Eilts

Die erst zweite Niederlage für Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Eilts im 19. Spiel und die erste im 14. Pflichtspiel besiegelten Florent Sinama-Pongolle (45.) mit einem Freistoßtreffer wenige Sekunden vor der Halbzeitpause sowie Yohan Gouffran (72.) und Rio Mavuba (75.) mit einem Doppelschlag nach dem Seitenwechsel.

"Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Die erste Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Nach den beiden Toren durch Standardsituationen war das Spiel verloren. Aber ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen", sagte Eilts.

Eilts stellt die Mannschaft um

Trotz des Sieges im Eröffnungsspiel hatte Eilts sein Team auf vier Positionen verändert. Die Mittelfeldspieler Patrick Ochs, Alex Meier (beide Eintracht Frankfurt) sowie Peter Niemeyer (Twente Enschede) und Sascha Riether (SC Freiburg) rückten ins Team, dafür mussten Matthias Lehmann (1 860 München), Roberto Hilbert (Spvgg Fürth) sowie der Mönchengladbacher Nando Rafael und sein angeschlagener Klub-Kollege Eugen Polanski zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Dennoch war die DFB-Auswahl vor 8 023 Zuschauern in Guimaraes in der ersten Halbzeit das aktivere und insgesamt überzeugendere Team. Die besten Chancen vergaben der Nürnberger Stefan Kießling, der aus 18 Metern knapp verzog (4.) sowie Meier (21.) und der Bremer Christian Schulz (23.), die beide am französischen Schlussmann Steve Mandanda scheiterten.

Rensing patzt

Die Franzosen wären im ersten Durchgang ohne Großchance geblieben, hätte der Berliner Malik Fathi seinen Gegenspieler Julien Faubert nicht völlig unnötig an der Strafraumgrenze gefoult. Den fälligen Freistoß verwandelte Sinama-Pongolle. Der deutsche Schlussmann Michael Rensing gab dabei keine gute Figur ab. 18 Minuten vor dem Ende hatte er einen weiteren Freistoß von Yoann Gourcuff zunächst pariert, Gouffran verwandelte jedoch den Abpraller. Als Kapitän Mavuba drei Minuten später ein Solo über den halben Platz zum 0:3 vollenden durfte, war die deutsche Mannschaft endgültig geschlagen.

© SID

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