Fußball Uefa-Cup
Armin Veh setzt gegen Györ auf Rotation

Angesichts des bevorstehenden Saisonauftakts rotiert VfB-Trainer Armin Veh im Hinspiel der Uefa-Cup-Quali gegen Györ. Neben Thomas Hitzlsperger werden drei Stammspieler geschont.

Der Gegner weitgehend unbekannt, der Auftrag klar: Für Bundesligist VfB Stuttgart zählt in der 2. und letzten Qualifikationsrunde für den Uefa-Pokal gegen den FC ETO Györ nur das Weiterkommen. "Wir sind ganz klarer Favorit. Wir haben das ganze Jahr auf den Uefa-Cup hingearbeitet, jetzt ist es unser Ziel, diese Runde zu überstehen", sagte Trainer Armin Veh vor dem heutigen Hinspiel (18.30 Uhr/live im DSF) gegen das Team aus Ungarn.

Das Rückspiel in Györ findet am 28. August statt. Bei einem Erfolg hätten sich die Schwaben für die erste Hauptrunde im Uefa-Cup (18.9./2.10.) qualifiziert und weiter die Aussicht auf Millionen-Einnahmen aus dem internationalen Geschäft. Die Gruppenphase startet dann am 23. Oktober.

Um Kräfte auch im Hinblick auf den Bundesliga-Auftakt am Sonntag bei Aufsteiger Borussia Mönchengladbach zu schonen, lässt Veh im Europacup rotieren. "Ich halte es für notwendig, weil wir in drei Wettbewerben vertreten sind", verdeutlichte der VfB-Coach.

Im Vergleich zum Pokalerfolg in Lüneburg (5:0) schont Veh in Kapitän Thomas Hitzlsperger, Pavel Pardo, Arthur Boka und Roberto Hilbert vier Stammspieler. "Wichtige Spieler können nicht das ganze Jahr auf drei Hochzeiten tanzen", begründete er seine Maßnahme.

Cacau und Boulahrouz verletzt

Während Yildiray Bastürk und Jan Simak wieder zur Verfügung stehen, müssen die Stuttgarter weiterhin auf die angeschlagenen Stürmer Cacau (Adduktoren) und Neuzugang Khalid Boulahrouz (Sprunggelenk) verzichten. Beide sind auch für das Gladbach-Spiel fraglich.

Aufgrund des nicht allzu großen VfB-Kaders hofft Veh, dass nicht noch mehr Verletzte hinzukommen: "Wenn alle gesund bleiben, reicht es auch für drei Wettbewerbe. Ansonsten kann es eng werden."

Da Györ für den VfB zunächst ein völlig unbeschriebenes Blatt war, wurden die Ungarn von Scout Erwin Hadewicz unter die Lupe genommen. Zudem ließ sich Veh Videomaterial vom ungarischen Tabellendritten der vergangenen Saison zuschicken.

Györ hat Rota-Virus überstanden

Seine Generalprobe für den Auftritt in Stuttgart hatte Györ absagen müssen. Zwölf Spieler hatten sich beim Spiel in der ersten Qualifikationsrunde für den Uefa-Cup beim georgischen Klub FC Zestafoni (2:1) mit dem Rota-Virus infiziert. Trainer Sandor Egervari hofft deshalb, dass alle Spieler am Donnerstag wieder voll einsatzfähig sind.

© SID

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