Fußball Uefa-Cup
Frankfurt scheitert im Viertelfinale an Duisburg

Der FCR Duisburg hat sich hochverdient im Viertelfinale des Uefa-Cups der Frauen gegen den 1. FFC Frankfurt durchgesetzt. Der Titelverteidiger unterlag im Rückspiel mit 0:2 (0:1).

Europacup-Neuling FCR Duisburg hat Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt im deutschen Duell aus dem Uefa-Cup geworfen. Die Mannschaft von Trainerin Martina Voss gewann nach dem 3:1-Hinspielerfolg in Hessen auch das Rückspiel hochverdient mit 2:0 (1:0) und sorgte bereits für den zweiten bitteren K.o. des stark ersatzgeschwächten Triple-Gewinners aus dem Vorjahr.

Vor ein paar Wochen waren die Frankfurterinnen nach zuvor zehn Finalteilnahmen in Folge im DFB-Pokal am überraschenden Bundesliga-Spitzenreiter Bayern München gescheitert. Die Treffer für Duisburg erzielten Bundesliga-Torschützenkönigin Inka Grings in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und Weltmeisterin Linda Bresonik (72.). Für den FCR stellt das Erreichen des Europacup-Halbfinals nach dem Gewinn des deutschen Meistertitels 2000 und des DFB-Pokals 1998 den größten Erfolg der Vereinsgeschichte dar. In der Liga belegen Frankfurt und Duisburg bei allerdings zwei Spielen Rückstand auf München derzeit nur Rang drei und vier.

Vor 3 250 Zuschauern im Duisburger Stadtteil Homberg waren die Gastgeberinnen von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Schon nach wenigen Sekunden verpasste Grings den Ball freistehend nur knapp, Bresonik traf in der 6. Minute die Latte. Der dreimalige Uefa-Cup-Sieger aus Frankfurt, der auf Conny Pohlers, Silke Rottenberg Pia Wunderlich, Karolin Thomas und Alexandra Krieger verzichten musste, wirkte vor allem in der Offensive viel zu harmlos.

Die dreimalige Weltfußballerin Birgit Prinz (Fußverletzung) war ebenso wie Kerstin Garefrekes (Schulterblessur) angeschlagen und wurde von Nationalmannschafts-Kollegin Annike Krahn gut zugedeckt. Duisburg musste in Weltmeisterin Fatmire Bajramaj (Verdacht auf eine Fraktur im Sprunggelenk) zwar ebenfalls eine wichtige Offensivspielerin ersetzen, wirkte aber ungleich gefährlicher und wurde durch Grings' Treffer im Liegen belohnt.

Auch nach dem Wechsel war der FCR klar besser, Frankfurt enttäuschte auf der ganzen Linie. Bresonik sorgte mit ihrem Tor nach schöner Flanke der starken Jennifer Oster für die Entscheidung.

© SID

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