Fußball Uefa-Cup
HSV qualifiziert sich für den Uefa-Cup

Der Hamburger SV hat sich für die erste Runde des Uefa-Pokals qualifiziert. Die Hanseaten bezwangen im Rückspiel Honved Budapest 4:0 (2:0). Das Hinspiel in Ungarn endete mit einem torlosen Remis.

In Europa zurückgemeldet, die Fans begeistert und für die Bayern gerüstet - der Hamburger SV hat mit einem souverän herausgespielten 4:0 (2:0)-Erfolg über Honved Budapest die erste Hauptrunde im Uefa-Cup erreicht und gleichzeitig Selbstvertrauen für die Bundesliga-Partie am Sonntag (17.00 Uhr) gegen Tabellenführer Bayern München getankt.

Paolo Guerrero (10., 39.) war mit zwei Treffern der Matchwinner für die Hanseaten, die sich im Hinspiel 0:0 von den Ungarn getrennt hatten. Nach der Pause erhöhte Mico Smiljanic (50.) mit einem Eigentor für die Hamburger auf 3:0, Eric-Maxim Choupo-Moting (90.) setzte den Schlusspunkt. Den Gegner für die erste Runde (20. September und 4. Oktober) erfährt der HSV am Freitag (13.00 Uhr) bei der Auslosung in Monaco.

HSV-Trainer Huub Stevens hatte vor der Partie für eine Überraschung gesorgt, als er Neuzugang Mohamed Zidan und Nationalspieler Piotr Trochowski zunächst auf der Bank ließ. Der Niederländer zog damit die Konsequenzen aus der schwachen Leistung am vergangenen Freitag gegen den VfL Bochum. Für Trochowski kam Ivica Olic zum Einsatz, der 5,8 Mill. teure Zidan wurde von Guerrero ersetzt, der in dieser Saison seine erste Bewährungschance von Anfang an erhielt.

Diese Maßnahme machte sich bereits nach zehn Minuten bezahlt. Guerrero nutzte eine schöne Vorarbeit von Rafael van der Vaart und musste aus kurzer Distanz den Ball nur noch ins leere Tor schieben. Den sehenswerten Angriff hatte Thimothee Atouba mit einem Steilpass auf den HSV-Kapitän eingeleitet. Sechs Minuten vor der Pause war Guerrero erneut erfolgreich, als er eine Flanke von Olic mit dem Kopf verwandelte. Der Peruaner präsentierte sich nicht nur wegen seiner beiden Treffer torgefährlich und beweglich und war zumindest an diesem Abend mit seiner Kopfballstärke für den HSV wertvoller als Zidan in den letzten Partien.

Der HSV spielte nach der frühen Führung seine technische und spielerische Überlegenheit voll aus. Torwart Frank Rost wurde nur ein einziges Mal ernsthaft gefordert und das von einem eigenen Mann: Verteidiger Joris Mathijsen unterlief in der 13. Minute eine missglückte Abwehraktion, aber Rost verhinderte reaktionsschnell das mögliche Eigentor. Vor der Pause hatten Romeo Castelen (23.), Olic (26.) und van der Vaart (30.) weitere Chancen zu einem dritten Treffer. Guerrero hätte in der 40. Minute beinahe einen echten Hattrick erzielt, er rutschte auf dem regennassen Rasen aber freistehend vor Torhüter Ivan Toth aus.

Auch nach der Pause drückten die Gastgeber weiter die Ungarn in die Defensive. Van der Vaart schoss einen Freistoß in der 49. Minute nur um Zentimeter am Tor vorbei, bevor Smiljanic eine Flanke von Atouba vor dem einschussbereiten Guerrero ins eigene Tor abfälschte. In der Folge schonten sich die Hanseaten schon für die Partie gegen den deutschen Rekordmeister und wechselten van der Vaart, Guerrero und Olic aus. Dennoch waren sie weiterhin klar feldüberlegen, teilweise wirkte die Partie wie ein Trainingsspiel. Castelen und Guerrero (jeweils 58.) hatten weitere gute Gelegenheiten zu einem Torerfolg.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%