Fußball Uefa-Cup
HSV spielt das Zünglein an der Waage

Bei einem Sieg des HSV im DFB-Pokal dürfen sowohl der Bundesliga-Sechste als auch der Finalist auf die Europa League hoffen. Entscheidend ist die Liga-Platzierung der Hamburger.

Dem Tabellensechsten der Bundesliga oder dem Finalisten des DFB-Pokals winkt die Teilnahme an der Europa League, dem Nachfolger des Uefa-Cups. Die entscheidende Rolle bei der Startplatzvergabe spielt der Hamburger SV. Sollte der HSV nach dem Saisonfinale am 23. Mai den vierten oder fünften Rang belegen und den DFB-Pokal gewinnen, rückt der Bundesliga-Sechste - nicht der unterlegene Pokalfinalist - in die Europa League nach.

Sollte allerdings der HSV den DFB-Pokal gewinnen und am Saisonende in der Bundesliga einen zur Teilnahme an der Champions League berechtigenden Tabellenplatz belegen, ist der unterlegene Pokalfinalist für die Europa League qualifiziert. Falls der HSV den DFB-Pokal gewinnt und wie der Finalist am Saisonende auf einem Uefa-Cup-Platz steht, rückt allerdings der Tabellensechste nach.

Auch DFB-Pokal-Finalist darf hoffen

Der Tabellensechste rückt auch dann nach, wenn die Hamburger DFB-Pokal und Uefa-Cup gewinnen und auf einem Platz stehen, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Dass der HSV in diesem Fall als Titelverteidiger in die Premierensaison der Europa League gehen würde, ist bedeutungslos.

Dagegen qualifiziert sich der unterlegene DFB-Pokal-Finalist für die Europa League, falls der HSV den DFB-Pokal und Uefa-Cup gewinnt und am Saisonende einen der drei ersten Bundesliga-Plätze belegt. Sollte der HSV das Triple gewinnen, würde ebenfalls der unterlegene Pokalfinalist nachrücken.

© SID

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