Fußball Uefa-Cup
Schwierige Ausgangslage für Bayer Leverkusen

Nicht gerade günstig ist die Ausgangslage für Bayer Leverkusen im Uefa-Cup-Rückspiel gegen den FC Sion (Hinspiel 0:0). Die Chancen für das Weiterkommen erhöhen sich jedoch durch die Rückkehr von Stefan Kießling.

Vor einer schwierigen Aufgabe steht Bundesligist Bayer Leverkusen heute im Erstrunden-Rückspiel des Uefa-Cups gegen den FC Sion (20.30 Uhr/live im ZDF) . Nach der Nullnummer bei den Schweizern vor zwei Wochen müssen die Leverkusener im Rückspiel in der Bayarena gewinnen - ein weiteres 0:0 würde die Verlängerung bedeuten, höhere Remis-Ergebnisse das Aus.

Die Hoffnungen des Werksclubs ruhen dabei vor allem auf Rückkehrer Stefan Kießling, der nach knapp vierwöchiger Pause wegen Einrisses der Beckenmuskulatur wieder von Anfang an spielen kann und zusammen mit Sergej Barbarez den nötigen Treffer erzielen soll. Beim 1:1 gegen Hannover 96 am vergangenen Wochenende konnte der 22 Jahre alte Ex-Nürnberger bereits 24 Minuten Spielpraxis sammeln.

Allerdings appelliert Trainer Michael Skibbe auch eindringlich an seine Schützlinge, was einen möglichen Vorsprung gegen die Walliser anbelangt. "Ich erwarte mehr Konzentration von der Mannschaft, vor allem nach einer Führung", erklärte der Coach, nachdem sein Team in der Bundesliga zuletzt viermal einen Vorsprung verspielt hatte.

"Wollen zeigen, wer Herr im Haus ist"

Der Respekt vor Sion, das am vergangenen Samstag die Tabellenführung in der schweizer Super-League verlor, ist jedenfalls ziemlich groß. Aber Skibbe erwartet eine entsprechende Einstellung seiner Truppe: "Wir wollen in den 90 oder 120 Minuten zeigen, wer Herr im Haus ist."

Mittelfeldspieler Bernd Schneider, der als einer der wenigen Leverkusener WM-Teilnehmer schon gute Form in der bisherigen Saison offenbarte, warnt ebenfalls davor, nach dem Remis im Hinspiel zu sicher zu sein. "Das 0:0 ist ein gefährliches Resultat", meinte der WM-Dritte. Zumal die Werkself, die sich unbedingt das Erreichen der Gruppenphase im Uefa-Cup zum Ziel gesetzt hat, dort wie in Hannover viele Chancen ausgelassen hatte.

© SID

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