Fußball Uefa-Cup
Werder lässt in Braga nichts anbrennen

Ohne Glanz hat Werder Bremen das Achtelfinale des Uefa-Cups erreicht. Bei Sporting Braga ließen die Hanseaten dem 3:0-Hinspielsieg einen 1:0 (0:0)-Erfolg im Rückspiel folgen.

Eine müde Mitternachts-Show hat Werder Bremen im Uefa-Cup zum Sprung ins Achtelfinale gereicht. Nach dem 3:0-Hinspielsieg kamen die Hanseaten im Rückspiel bei Sporting Braga zu einem glanzlosen 1:0 (0:0)-Sieg. Der Treffer des Tages gelang dem eingewechselten Ivan Klasnic in der 78. Minute. In der Runde der letzten 16 treffen die Norddeutschen nun am 6. und 12./13. März auf den schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers.

"Es ist halt schwer, wenn man 3:0 im ersten Spiel gewonnen hat, alle Dinge umzusetzen. Erst in der zweiten Halbzeit ist der Ball so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben", sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Vor nur 8 000 Zuschauern im Stadio Municipal taten die Bremer nicht mehr als notwendig und hatten offensichtlich bereits das Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) bei Eintracht Frankfurt im Kopf, das nur 39 Stunden nach der Partie in Portugal angepfiffen wird.

"Einige unserer Spieler wirkten ein wenig verschlafen, vielleicht lag es an der späten Anstoßzeit", meinte Werders Vorstandsvorsitzender Jürgen Born schon nach den ersten 45 Spielminuten. Insbesondere in der ersten Halbzeit agierten die Platzherren beweglicher, und der Brasilianer Wender hätte in der 13. und 19. Minute seine Mannschaft gleich zweimal in Führung schießen können.

Die beste Torgelegenheit des Bundesliga-Zweiten vor dem Seitenwechsel vergab der Portugiese Hugo Almeida, der im Duell mit seinen Landsleuten mit einem Distanzschuss nur die Latte traf. Elf Minuten nach Wiederbeginn zog der Stürmer erneut aus 25 Metern Entfernung ab, scheiterte aber an Bragas Torhüter Pawel Kieszek. Selbst in der Schlussphase blieb es auf Seiten von Braga bei der unverständlichen Taktik, nur eine einzige Sturmspitze aufzubieten.

Wegen des Fehlens von Mittelfeldregisseur Diego (Schambeinentzündung) hatte Werder-Trainer Thomas Schaaf die Kreativ-Abteilung der Hanseaten neu formieren müssen. Diegos Rolle übernahm der Däne Daniel Jensen, der mit einem präzisen Pass das Tor von Klasnic vorbereitete. Erstmals gehörte der in der Winterpause vom Ligarivalen Schalke 04 verpflichtete Mesut Özil zur Startformation.

© SID

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