Fußball WM
Deutschland keine Alternative für WM 2010

Deutschland wird sicher kein Ersatz für Südafrika sein, wenn es zu Problemen bei der Ausrichtung der nächsten WM 2010 kommen sollte. Dies ließ Franz Beckenbauer, ehemaliger WM 2006-OK-Chef, in Nürnberg verlauten.

Falls es zu Problemen mit der Ausrichtung der nächsten Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika kommen sollte, wird Deutschland nicht in die Bresche springen. Das gab Franz Beckenbauer, ehemaliger Chef des WM 2006 Organisationskomitees, am Dienstag bei einem PR-Termin in Nürnberg bekannt: "Natürlich gibt es Notpläne, aber Deutschland wird dann sicher nicht dabei sein. Es gibt genug Alternativen."

Der "Kaiser", der die WM 2006 nach Deutschland geholt und zu einem großen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg gemacht hatte, räumt ein, dass es in Südafrika "sehr große Probleme" gäbe. Der Bau einiger Stadien hat dort noch nicht begonnen. "Es ist aber kein südafrikanisches, sondern ein afrikanisches Problem. Sie arbeiten dort nicht miteinander, sondern gegeneinander", sagte Beckenbauer.

Blatter reist nach Südafrika

Joseph Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes Fifa, wird bald nach Südafrika fliegen und laut Beckenbauer versuchen, "alles auf die Reihe zu bekommen". "Die Zeit läuft aber davon", sagte der "Kaiser".

"Ich will ihnen nochmals die Bedeutung der WM vor Augen führen und das OK auffordern, besonders die fünf Stadionneubauten schnellstens in Angriff zu nehmen. Denn es ist allerhöchste Zeit", hatte Blatter in der vorigen Woche gesagt: "Sie haben Pläne, Geld und bereits Entscheidungen getroffen, aber ich habe dort noch niemanden mit Spitzhacke und Spaten gesehen, der mit der Arbeit beginnt."

© SID

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